Berlin – Die deutsche Industrie für Analysen-, Bio- und Labortechnik ist 2012 im Ausland um 1,7 Prozent gewachsen und lag bei 3,6 Milliarden Euro. Der Inlandsumsatz entsprach mit 3,1 Milliarden Euro nahezu dem Wert des Jahres 2011. Das teilte der Branchenverband Spectaris mit. Die Zahl der Beschäftigten stieg um 2,6 Prozent auf 38.400 Mitarbeiter.
„Nach einer vergleichsweise schwachen Phase belastet das schwierige Geschäft in Westeuropa weiterhin die deutsche Analysen-, Bio- und Labortechnik. Zusätzlich muss sich die Industrie flexibel auf ein sich ständig veränderndes Umfeld mit technologischen, rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen einstellen“, sagte Mathis Kuchejda, Vorsitzender des Spectaris-Fachverbandes Analysen-, Bio- und Labortechnik.
Insbesondere die internationalen Märkte hätten aber weiterhin Potenzial, allen voran Asien. Dank innovativer Produkte und eines ausgezeichneten Rufes seien die deutschen, überwiegend mittelständischen Hersteller gut positioniert, in einigen Bereichen sogar Weltmarktführer, so Kuchejda.
aerzteblatt.de
Für das laufende Jahr rechnen die Firmen nur mit einer leichten Belebung im In- und Ausland. Insgesamt erwarten sie ein schwach einstelliges Umsatzplus. Wachstumsimpulse sollen dabei insbesondere aus Osteuropa, Asien und Südamerika kommen. In Westeuropa erwarten sie in diesem Jahr noch keinen deutlichen Aufschwung
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