Düsseldorf – Zehn Forderungen stellt die Deutsche Diabetes-Hilfe an die Politik, um Diabetes-Typ-II bei Kindern und Jugendlichen einzugrenzen. „Die meisten Betroffenen wissen, dass eine ausgewogene Ernährung und Bewegung die Schlüsselrolle bei der Reduzierung des Gewichts spielen“, sagt Hans Hauner vom Else Kröner-Fresenius-Zentrum für Ernährungsmedizin in München.
Doch das überall vorhandene Überangebot an stark zucker- und fetthaltigen Produkten erschwere es vielen Menschen, ihre Ernährung dauerhaft umzustellen. Gerade Kinder und Jugendliche könnten bei süßen Riegeln, Chips und Limonade nur schwer widerstehen. Auch der Einstieg in den Sport falle übergewichtigen Kindern und Teenagern schwer. Sie hätten Angst, mit den normalgewichtigen Altersgenossen nicht mithalten zu können. „Ein erster Schritt, diesen Teufelskreis zu durchbrechen, wäre, das Sportangebot in Schulen auszubauen und eine ausgewogenere Ernährung in Schulkantinen anzubieten“, so Hauner.
Die Deutsche Diabetes Hilfe möchte mehr Förderung für einen gesunden Lebensstil erreichen. Im Einzeln fordert die Selbsthilfegruppe von der Politik
Sechs Prozent der Kinder und Jugendlichen in Deutschland sind laut der Deutschen Diabetes Hilfe adipös, weitere 13 Prozent übergewichtig.
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