Magdeburg – Rund 100.000 Unterschriften für den Erhalt des Uniklinikums Halle hat Landtagspräsident Detlef Gürth heute entgegengenommen. Das Aktionsbündnis „Halle bleibt“ hatte sie in den vergangenen Wochen gesammelt. Nach Angaben des Bündnisses hatten online mehr als 53.000 Menschen für den Erhalt des Uniklinikums unterschrieben, der Rest der Stimmen wurde in Papierform gesammelt.
Der Personalratsvorsitzende des Uniklinikums Halle, Hans-Ullrich Spannaus, sah dies als eindeutiges Zeichen: „Mehr als 65.000 Unterschriften haben wir aus Halle bekommen. Doch nicht nur die Bürger der Stadt, sondern aus ganz Sachsen-Anhalt stehen hinter uns.“ Er hofft, dass die Diskussion um den Erhalt des Standorts Halle nicht im Kabinett bleibt, sondern sich die Abgeordneten intensiv damit beschäftigen.
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Gürth versicherte, dass die Petition wie jede andere behandelt werde. Als nächstes werde sie im Petitionsausschuss und im Plenum behandelt. Gürth lobte das Engagement der Bürger: „Das ist wohl die erfolgreichste Bürgerinitiative der letzten 20 Jahre.“
Seit dem 25. April hatte das Bündnis Stimmen gesammelt. Vorausgegangen war dieser Aktion eine Debatte um die Existenz der beiden Unikliniken Magdeburg und Halle. Ein Arbeitspapier des Landes Sachsen-Anhalt hatte dies infrage gestellt.
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