Dtsch Arztebl 2010; 107(17): A-786 / B-686 / C-674
Ärztemangel: FDP will mehr Medizinstudienplätze
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Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler verwies darauf, dass sich das Problem des Ärztemangels aufgrund des hohen Durchschnittsalters der Ärzteschaft in den nächsten Jahren verschärfen werde. „Ärzte sollen wieder Freude an ihrem Beruf haben“, betonte Rösler. Dann würden sie auch nicht in alternative Tätigkeitsfelder abwandern. „Die FDP will deshalb Ärzte von überzogenen bürokratischen Anforderungen befreien und dafür sorgen, dass sie eine leistungsgerechte Vergütung im Rahmen eines einfachen und transparenten Rahmens erhalten“, heißt es in der Entschließung. Medizinische Grundleistungen, auch Hausbesuche, müssten besser honoriert werden, sagte Rösler. ![]() „Ärzte sollen wieder Freude an
ihrem Beruf haben.“ Philipp Rösler
beim FDP-Parteitag in Köln. Foto: dpa
Bereits praktizierte Maßnahmen, wie Investitionszuschüsse und Umsatzgarantien für Ärzte, die sich in unterversorgten Regionen niederlassen, werden in dem Beschluss befürwortet. Sie müssten evaluiert und im Erfolgsfall ausgeweitet werden. Stü.
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