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Der Nachwuchs geht


Zahlen und Fakten über den Ärztemangel in Brandenburg
von weisungsempfaenger am 13.11.2005 22:33:52
von Marc Felix Serrao

Offene Stellen

-In Brandenburg fehlen derzeit 182 Haus- und 39 Fachärzte, die teils schon länger nicht besetzt werden können.

Versorgungsgrad

-Das Bundesland hat die geringste Ärztedichte in Deutschland: Auf einen Vertragsarzt kamen 2004 826 Bürger - bundesweit 640.

Überalterung

-Brandenburgs Mediziner werden immer älter: Jeder dritte Hausarzt ist gegenwärtig 60 Jahre und älter.

Schließungen

-Im zweiten Quartal verteilte die Kassenärztliche Vereinigung 7.5 Millionen Euro weniger. Bereits wenige Tage nach Eingang des Honorarbescheids Ende Oktober machten die ersten Praxen dicht.

Abwanderung

-Junge Ärzte wandern reihenweise in die alten Bundesländer ab. Einige gehen auch ins Ausland, wo sie für weniger Arbeit deutlich mehr Geld verdienen. In Ländern wie Norwegen, England, Österreich oder der Schweiz sind deutsche Mediziner äußerst beliebt. Die Lage verschärft sich.

Artikel erschienen am 13. November 2005 wams

"Gemeindeschwester übernimmt die hausärztliche Versorgung, wo Not am Mann ist."
von ärzteschwämme am 13.11.2005 22:54:46
Welt am Sonntag

Artikel erschienen am 13. November 2005

Immer mehr Mediziner wandern ab


>>...... Ministeriumssprecher Thomas Wendt. Die Patienten müßten sich keine Sorgen machen. "Die Landesregierung hat das Problem erkannt." So soll die Gemeindeschwester wieder eingeführt werden, eine Fachkraft, "die die hausärztliche Versorgung übernimmt, wo Not am Mann ist".<< Marc Felix Serrao

wo nimmt er die schwestern her ?
von harvey am 14.11.2005 00:12:53
?

die stammen aus den geschlossenen Arztpraxen
von hildegard am 14.11.2005 02:17:45
Nachdem der Hausarzt ohne Nachfolger in Rente gegangen ist, werden seine Praxisschwestern zu Gemeindeschwestern weitergebildet, übernehmen die Versorgung der Patienten, und alles wird gut.

Früher, als die Mauer noch stand
von ärzteschwämme am 26.11.2005 13:07:51

KVBB-Chef Hans-Joachim Helming in der Lausitzer Rundschau vom 26.11.2005:

„Es [Brandenburg] ist das Land mit der ältesten und kränksten Bevölkerung“. „Wir sind das Altersheim der Bundesrepublik. Früher, als die Mauer noch stand, war das Westberlin.“

Also beim nächsten Mal die Titanic-Partei wählen.Dann gibt's wieder eine Mauer, die die jungen Leute am Weglaufen hindert ;-)


http://www.lr-online.de/regionen/brandenburg/art25,1091553.html?fCMS=5ef4b05b2f22a8a4269c790381f4771e
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