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Mittwoch, 6. Dezember 2006
Erhebliche Strahlenbelastung für Kinder durch Warensicherungen

Köln - Von elektronischen Warensicherungen in Kaufhäusern geht eine erhebliche Strahlenbelastung aus. Besonders betroffen seien Kinder, berichtet der „Kölner Stadt-Anzeiger“ vom Mittwoch. „Die Feldstärken der Sicherungsdetektoren sind deutlich höher und wirksamer als die von Mobilfunkantennen und Handys“, sagte Frank Gollnick von der Forschungsgemeinschaft Funk (FGD) dem Blatt.

Die stärkste Strahlung hätten die Geräte in der Höhe von Kinderköpfen. Zudem drängen die Frequenzen besonders tief ins menschliche Gewebe ein. Der Experte fordert in der Zeitung eine umfassende Gefährdungsanalyse. Gefährlich sind den Angaben zufolge auch Walkie Talkies. Dies liege vor allem daran, dass sich bei der Benutzung der Funkgeräte die Antenne direkt vor dem Gesicht befände. Damit seien die Augen, die empfindlichsten Organe des Kopfes betroffen. 

Der Dachverband der Deutschen Kinderärzte (DAKJ) hält die Strahlung durch Mobilfunk-Antennen, schnurlose Telefone und ähnliche Geräte für ein überschätztes Gesundheitsrisiko. © afp/aerzteblatt.de

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