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Dienstag, 13. Februar 2007
DAK-Gesundheitsreport 2007: Krankenstand sinkt weiter

Berlin - Der Krankenstand der Arbeitnehmer in Deutschland geht weiter zurück und ist im vergangnen Jahr auf das niedrigste Niveau seit 1970 gesunken. Dies geht aus dem am Dienstag vorgestellten Gesundheitsreport 2007 der Deutschen Angestellten-Krankenkasse (DAK) hervor. Mehr als jeder zweite Arbeitnehmer (56 Prozent) habe sich demzufolge im vergangenen Jahr keinen Tag krank gemeldet. Im Durchschnitt ließen sich die DAK-Versicherten Arbeitnehmer 11,1 Tage krankschreiben. 2005 waren es noch 11,3 Tage. Umgerechnet ist der Krankenstand damit von 3,1 auf 3,0 Prozent gesunken. 

Dabei habe sowohl die Erkrankungshäufigkeit als auch die Dauer der Erkrankung gegenüber dem Vorjahr abgenommen, wie DAK-Chef Herbert Rebscher bei der Vorstellung des Berichtes in Berlin erklärte. Eine Vielzahl der Krankheitstage entfalle auf schwere Erkrankungen mit Fehlzeiten von sechs Wochen und mehr. Diese machten zwar nur 3,6 Prozent der Krankheitsfälle, dafür aber 38,9 Prozent der Krankheitstage aus. 38,2 Prozent der Krankmeldungen dauerten hingegen nur bis zu drei Tagen.

Hauptursache für Mehr als ein Fünftel aller Krankheitstage sind Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems. An zweiter Stelle stehen Atemwegserkrankungen mit einem Anteil von knapp 16 Prozent, gefolgt von Verletzungen mit gut 15 Prozent und psychischen Erkrankungen mit zehn Prozent. Nachdem ihr Anteil in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen ist, sei im vergangenen Jahr erstmals seit zehn Jahren eine Stagnation bei den psychischen Erkrankungen zu verzeichnen gewesen. 

Wie bereits in den Vorjahren liegen die Gesundheitsberufe in der Krankenstand-Statistik an der Spitze. Dies erklärte Rebscher unter anderem damit, dass medizinisches Personal deren Patienten oft rückenschädigend heben müssten. Zudem seien Ärzte, Schwestern und Pfleger in Krankenhäusern enormen Stress ausgesetzt, der sich negativ auf die Gesundheit auswirke. © TB/aerzteblatt.de

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