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Mittwoch, 3. Dezember 2008
Ärzte setzen beim Praxismarketing auf die Homepage

Hamburg – Marketing wird für niedergelassene Ärzte offenbar immer wichtiger: 60 Prozent von ihnen halten Marketingmaßnahmen für ihre Praxis für wichtig oder sehr wichtig. Das ergibt sich aus der Studie „Ärzte im Zukunftsmarkt Gesundheit 2008“, die im Auftrag der Stiftung Gesundheit erstellt wurde. Gegenüber dem Vorjahr hat sich dieser Anteil deutlich erhöht: 2007 betonten 47,4 Prozent der Ärzte die Bedeutung von Praxismarketing.

Das führende Marketinginstrument für die Arztpraxis ist die Internetpräsenz. Diese umfasst neben der eigenen Homepage auch die Einträge in Onlineverzeichnissen. Über zwei Drittel der Ärzte führten sie bei der Frage nach den wichtigsten Marketingmaßnahmen an.

Über eine eigene Homepage verfügen 54 Prozent der Ärzte. 80 Prozent dieser Internetauftritte umfassen mehrere Seiten. Allerdings ist der Professionalisierungsgrad des Internetmarketings von Arztpraxen laut der Stiftung Gesundheit noch sehr niedrig. Fast die Hälfte der Homepages wird vom Arzt selbst gepflegt, knapp ein Drittel von Webdesignern. © hil/aerzteblatt.de

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medicus felix am Dienstag, 25. August 2009, 19:25
Regional abhängige starke Schwankungen
Dem muss man hinzufügen, dass das Vorkommen von Praxisinternetseiten starken regionalen Schwankungen unterliegt. So findet man wesentlich häufiger Internetseiten von Ärzten in Ballungsgebieten, in denen sich Ärzte einer tatsächlichen Konkurrenzsituation ausgesetzt sehen. Zudem kommt, dass gerade selbst erstellte Internetseiten der Ärzte häufig eher das Gegenteil dessen bewirken, wofür sie eigentlich erstellt wurden. Anstatt Patienten einen Mehrwert zu bieten oder neue Patienten zu gewinnen, führen schlecht erstellte Internetseiten laut zu der Gefahr, dass Patienten von der mangelhaften Umsetzung der Internetseite auf die Leistung des Arztes schließen. Auch fehlt es den Ärzten hier häufig an der entsprechenden Fachkenntnis, so dass rechtliche Mängel sehr häufig anzutreffen sind.
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