ArchivDeutsches Ärzteblatt14/1996Kampagne gegen synthetische Drogen von Vilmar begrüßt

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Kampagne gegen synthetische Drogen von Vilmar begrüßt

EB

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LNSLNSLNSLNS KÖLN. "Die Gefahren von Designerdrogen sind zu lange unterschätzt worden. Die ersten Todesfälle im vergangenen Jahr müssen deshalb eine deutliche Warnung sein, die Aufklärungsarbeit zu intensivieren." Das erklärte der Präsident der Bundes­ärzte­kammer, Dr. med. Karsten Vilmar, mit Hinweis auf die stark gestiegene Nachfrage nach synthetischen Drogen wie Amphetamin-Derivaten und LSD. Die vom Bundesinnenministerium angekündigte Kampagne gegen Designerdrogen wie "Ecstasy" finde die Unterstützung der Bundes­ärzte­kammer.
Die hohe Steigerungsrate bei "Ecstasy" sei besonders besorgniserregend, so Vilmar weiter. "Aufklärung über die von diesen Rauschgiften ausgehenden Gesundheitsgefahren ist wichtiger denn je. Maßnahmen zur Vorbeugung und Verhütung von Drogenmißbrauch müssen jedoch langfristig angelegt sein und schon im Vorschulalter ihre Wirkung entfalten", betonte er. Ziel einer verantwortlichen Drogenpolitik solle es sein, Abhängigen zu helfen und junge Menschen vor dem Drogenkonsum bestmöglich zu schützen. EB
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