ArchivDeutsches Ärzteblatt14/1996Patienten-Arztbuch statt Gesundheitskarte

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Patienten-Arztbuch statt Gesundheitskarte

Dietz

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LNSLNS DRESDEN. Der Sächsische Berufsverband der Fachärzte für Allgemeinmedizin (SBA) hat ein Patienten-Arztbuch als Alternative zur computerlesbaren Gesundheitskarte vorgestellt. Neben persönlichen Daten und Angaben zur Krankengeschichte enthält das Buch Informationen für den Notfall und einen Impfkalender. Zusätzlich können Medikamenteneinnahme, Röntgennachweise und Vorsorgeuntersuchungen eintragen werden. Das Buch soll zur besseren Information des behandelnden Arztes beitragen und Risiken bei einer Doppelbehandlung mindern. Datenschutzrechtliche Bedenken erwartet der SBA nicht: Allein der Patient entscheide, was schriftlich festgehalten wird. Nach Auskunft des SBA-Vorsitzenden Diethard Sturm will das sächsische Gesundheitsministerium künftig allen Neugeborenen ein Arztbuch ausstellen. Dietz

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