ArchivDeutsches Ärzteblatt14/1996Japan: Entschädigung für HIV-infizierte Bluter

POLITIK: Nachrichten - Ausland

Japan: Entschädigung für HIV-infizierte Bluter

Dtsch Arztebl 1996; 93(14): A-872 / B-724 / C-677

afp

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LNSLNS TOKIO. Die japanischen Tochter-Unternehmen des deutschen Pharmakonzerns Bayer AG und des amerikanischen Konzerns Baxter International haben den Vergleichsvorschlag eines japanischen Gerichtes angenommen. Danach sollen japanische Bluter entschädigt werden, die Ende der 80er Jahre durch verseuchte Blutkonserven mit dem HI-Virus infiziert wurden.
Der Vergleich sieht vor, daß 400 Patienten einmalige Zahlungen in Höhe von rund 650 000 DM und zusätzlich lebenslang eine monatliche Zahlung in unbekannter Höhe erhalten. Die japanische Regierung will 44 Prozent der Kosten tragen. Rund 40 Prozent der Patienten, die 1989 in Tokio und Osaka auf Entschädigung geklagt hatten, sind inzwischen an AIDS gestorben. Bayer und Baxter gehören zu den insgesamt fünf Unternehmen, die in den 80er Jahren verseuchte Blutkonserven nach Japan geliefert hatten. afp
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