ArchivDeutsches Ärzteblatt14/1996Kritik an Ausbildung von Arzthelferinnen

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Kritik an Ausbildung von Arzthelferinnen

AE

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LNSLNS JENA. Ärzte sollten die bei ihnen angestellten Arzthelferinnen in der Ausbildung unterstützen und für einen kollegialen, fairen Umgang miteinander Sorge tragen. Dazu hat Prof. Dr. med. Eggert Beleites, Präsident der Thüringer Lan­des­ärz­te­kam­mer, in der Februar-Ausgabe des Thüringer Ärzteblattes aufgefordert. "In letzter Zeit häufen sich Beschwerden über ein fehlerhaftes Verhalten von Ärzten gegenüber den Auszubildenden", schreibt Beleites. Seinen Angaben zufolge wird beispielsweise über folgendes geklagt: Ausbildungsverträge würden nach der Bestätigung durch die Ärztekammer geändert, angehende Arzthelferinnen müßten wöchentlich bis zu zehn unbezahlte Überstunden leisten. Ärzte gäben keine Anleitung nach Rahmenlehrplan, entfernten kritische Eintragungen aus den Ausbildungsmappen, informierten nicht über die Unfallverhütungsordnung und vermittelten falsche hygienische Kenntnisse. Die Klagen seien sicher nicht immer gerechtfertigt, urteilt Beleites, ließen aber Schwachpunkte deutlich werden. AE
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