ArchivDeutsches Ärzteblatt31-32/2011Markus W. Büchler: Moderne Chirurgie ist Teamwork

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Markus W. Büchler: Moderne Chirurgie ist Teamwork

Zylka-Menhorn, Vera

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Markus W. Büchler Foto: DGCH
Markus W. Büchler
Foto: DGCH

Prof. Dr. med. Markus W. Büchler (56) ist seit Anfang Juli neuer Präsident der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie (DGCH) für die Amtsperiode 2011/2012. Der Ärztliche Direktor der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie am Universitätsklinikum Heidelberg übernimmt den Vorsitz der DGCH turnusgemäß von seinem Vorgänger Prof. Dr. med. Axel Haverich, Hannover.

Büchler ist seit 18 Jahren Ordinarius für Chirurgie, zunächst in Bern, seit 2001 in Heidelberg. Seine Spezialitäten sind die Pankreas- und Transplantationschirurgie sowie die onkologische Chirurgie. Neuerdings gehört auch die metabolische Chir- urgie dazu. Wissenschaftlich liegt sein Interesse auf klinischen Studien, um die Chirurgie fundierter und sicherer zu machen.

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Als DGCH-Präsident gestaltet Büchler mit seinem Heidelberger Organisationskomitee den 129. Chirurgenkongress 2012 in Berlin. Mit dem Kongressmotto „Chirurgie in Partnerschaft“ möchte er die Zusammenarbeit mit anderen Fächern und Berufsgruppen stärken und dabei auch das eigene Profil schärfen. „Insbesondere bei Herz- oder Gefäßoperationen und in der Krebsbehandlung ist die kollegiale Partnerschaft der Chirurgen mit den internistischen Fächern, Onkologen und Pädiatern heute dringend erforderlich. Dabei ist es wichtig, unsere chirurgischen Kompetenzen dort einzubringen, wo sie notwendig sind und die Chirurgie als kurative Option für die Patienten bereitzustellen“, sagt er.

Ein weiterer Schwerpunkt des Kongresses ist die chirurgische Forschung. Innovationen – wie neue OP-Verfahren oder Materialien – müssen aus Büchlers Sicht mit hochwertigen klinischen Studien unterstützt werden. Vera Zylka-Menhorn

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