ArchivDeutsches Ärzteblatt31-32/2011Bernard Lown: Die verlorene Kunst des Heilens

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Bernard Lown: Die verlorene Kunst des Heilens

Dtsch Arztebl 2011; 108(31-32): A-1688 / B-1438 / C-1434

Ausserehl, Peter

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Die Laudatio von Prof. Gottstein für Bernard Lown zu dessen 90. Geburtstag ist nur eine Seite der glorreichen Medaille dieses großartigen, phänomenalen Vorbildes jedes Arztes.

Bernard Lown erhielt nicht nur den Friedensnobelpreis für seinen Kampf gegen Atomwaffen; er war nicht nur ein begnadeter Kardiologe mit unendlichen Verdiensten; Er ist vor allem Arzt, der „Die verlorene Kunst des Heilens“ beklagt: „Zuhören können ist das komplizierteste und schwierigste aller Instrumente im Repertoire eines Arztes.“

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Für ihn, der den Defibrillator u. a. erfunden hat, ist „die Kunst der Diagnosestellung: dem Patienten zuzuhören“.

In eindrucksvollen Kasuistiken liefert er den Beweis, wie man sich durch sorgfältige Anamnese und Einfühlungsvermögen vor Fallstricken hüten kann, um nicht auf diagnostische Irrwege zu geraten . . .

Er resümiert: „Einige der herausforderndsten medizinischen Probleme, denen ich begegnete, konnten allein durch die Information, die der Patient lieferte, gelöst werden.“

Jedem werdenden Arzt – eigentlich jedem Arzt – ist sein Buch ( B. Lown: Die verlorene Kunst des Heilens, 2. deutsche Auflage, Schattauer Verlag) ans Herz zu legen.

Dr. med. Peter Ausserehl, 46149 Oberhausen

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