ArchivDeutsches Ärzteblatt15/1998Brandenburg: Assistenzärzte fordern bessere Weiterbildung

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Brandenburg: Assistenzärzte fordern bessere Weiterbildung

EB

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LNSLNS POTSDAM. Brandenburger Assistenzärzte, die sich in Weiterbildung zum Arzt für Allgemeinmedizin befinden, haben ihre Weiterbildungssituation als inakzeptabel kritisiert. Es genüge nicht, daß sich die Kassenärztliche Vereinigung Brandenburg und die Lan­des­ärz­te­kam­mer darauf geeinigt hätten, Weiterbildungsverbünde zu schaffen, die Dienstaufgaben der Chefärzte in Richtung Weiterbildung Allgemeinmedizin zu erweitern und Rotationsstellen in den Krankenhäusern zu schaffen. Dies müsse vom Gesetzgeber festgeschrieben werden.
Zur Zeit fördert die Ärztekammer Brandenburg nach Angaben der Assistenzärzte jeden Weiterbildungsassistenten mit 500 DM je Monat für ein Jahr. Die KV zahle für sechs Monate an zehn Praxen, die einen Assistenten weiterbilden, 1 500 DM. Die Assistenzärzte fordern jedoch einen Zuschuß von 1 500 DM monatlich für den Zeitraum von 18 Monaten. Zwischen 25 und 30 Weiterbildungsstellen müßten auf diese Weise gefördert werden, denn jährlich schieden ebenso viele Ärzte aus ihren Praxen aus. Auch das Land und die Krankenkassen müßten sich finanziell beteiligen. EB
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