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ArchivDeutsches Ärzteblatt15/1998Initiative der Ge­sund­heits­mi­nis­ter gegen Alkoholismus

POLITIK: Nachrichten - Aus Bund und Ländern

Initiative der Ge­sund­heits­mi­nis­ter gegen Alkoholismus

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LNSLNS NORDERSTEDT. Die Ge­sund­heits­mi­nis­ter von Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg und Bremen haben sich auf Maßnahmen zur Bekämpfung des Alkoholismus verständigt. Dabei sei vor allem an Einschränkungen bei der Werbung und beim Angebot etwa in Tankstellen gedacht. Wenn Selbstbeschränkungen der Wirtschaft nicht ausreichten, sagte die schleswig-holsteinische Sozialministerin Heide Moser (SPD), müßten Gesetze Abhilfe schaffen. Zuvor hatte die Ge­sund­heits­minis­ter­kon­fe­renz der Länder einen "Aktionsplan Alkohol" auf den Weg gebracht.
Hintergrund der Initiativen ist die zunehmende Alkoholproblematik: "Alkoholmißbrauch ist zur führenden Suchtkrankheit vor allem bei Jugendlichen geworden", erklärte die Nordwestdeutsche Gesellschaft für Innere Medizin bei ihrer Tagung in Hamburg. Es gebe derzeit drei Millionen Alkoholabhängige und zehn Millionen Alkoholgeschädigte in Deutschland.
Bundes­ärzte­kammer-Präsident Dr. med. Karsten Vilmar erinnerte daran, daß Deutsche Ärztetage seit langem ein Werbeverbot für Alkohol fordern. Er halte es zudem für sinnvoll, die Aufklärungskampagne "Keine Macht den Drogen" auf legale Suchtmittel auszudehnen. kr
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