ArchivDeutsches Ärzteblatt37/2011Katrin Bräutigam: Der Selbstverwaltung verpflichtet

PERSONALIEN

Katrin Bräutigam: Der Selbstverwaltung verpflichtet

Osterloh, Falk

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS
Katrin Bräutigam Foto: privat
Katrin Bräutigam
Foto: privat

Sie kennt das System aus vielen Perspektiven. Nach ihrer Weiterbildung zur Fachärztin für Pharmakologie und Toxikologie an der Charité arbeitete sie bei der Schwarz-Pharma AG und im Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte. Vor elf Jahren wechselte Dr. med. Katrin Bräutigam in die ärztliche Selbstverwaltung und blieb ihr bis heute treu, zunächst als Referatsleiterin Fortbildung bei der Ärztekammer Berlin und seit 2006 als Ärztliche Geschäftsführerin der Sächsischen Landesärztekammer.

„Ich fühle mich der Selbstverwaltung verpflichtet“, sagt die gebürtige Potsdamerin, die ihr neuer Arbeitsplatz wieder zurück in Richtung Heimat führt. Denn ab dem 1. Januar 2012 wird Bräutigam in Berlin als Geschäftsführerin der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) maßgeblich an der Ausarbeitung unabhängiger Arzneimittelinformationen mitwirken. Sie tritt damit die Nachfolge von Prof. Dr. med. Ursula Gundert-Rémy als Leiterin der AkdÄ-Geschäftsstelle an, die zurzeit kommissarisch von Dr. med. Gisela Schott geführt wird.

Bräutigam liegt insbesondere die ärztliche Fortbildung am Herzen: „Die Fortbildung ist eine bedeutende Kammeraufgabe und die einzige Möglichkeit für den Arzt, sein Wissen in Zeiten rasanten medizinischen Fortschritts kontinuierlich zu aktualisieren.“ In Sachsen ist sie in Sachen Fortbildung auch neue Wege gegangen. „Wir haben die Apotheker miteinbezogen“, sagt die 45-jährige Pharmakologin. „Schließlich ist die Arzneimittelversorgung eine interprofessionelle Aufgabe.“ Falk Osterloh

Kommentare

Die Kommentarfunktion steht zur Zeit nicht zur Verfügung.

Fachgebiet

Zum Artikel

Der klinische Schnappschuss

Alle Leserbriefe zum Thema

Stellenangebote