ArchivDeutsches Ärzteblatt38/2011Randnotiz: Aus der kurativen Medizin ausgestiegen
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Die angesprochene Anspruchshaltung hat mich dazu bewogen, vor acht Jahren aus der kurativen Medizin auszusteigen. Ich hatte einfach keine Lust mehr auf Hausbesuche um drei Uhr nachts wegen seit dem Nachmittag bestehender erträglicher Kopfschmerzen und der Aufforderung, bitteschön Paracetamol doch gleich mitzubringen. Erst recht auch nicht mehr auf das Lamentieren und die Klageandrohung nach Ablehnung desselben. Und da ich das wohl nicht alleine so sehe, gehen immer mehr Kollegen diesen Weg mit der Konsequenz, dass Krankenhausambulanzen eben zum Kiosk verkommen. Die Lösung? Eine Rechnung an den „Patienten“.

Erstattung einzufordern bei der Krankenkasse. Dann hört so etwas ganz schnell auf.

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Dr. Holger Petermann, 26129 Oldenburg

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