ArchivDeutsches Ärzteblatt38/2011Suizidbeihilfe: Humanität gefragt
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Den Meinungen der Verfasser des Artikels „Assistierter Suizid“ kann ich nicht folgen. Ebenso halte ich die Entscheidung der Ärztekammer zur Änderung des Berufsrechtes für enttäuschend und nicht mehr zeitgemäß.

Solche Entscheidungen dürfen nicht diktiert werden, es sollte dem einzelnen Arzt überlassen werden, ob er den Wunsch des Patienten nach Sterbehilfe bei medizinisch begründbarer Indikation erfüllt oder ihn ablehnt. Die Kammer hat nicht das Recht, den Arzt zu verurteilen, der dem Patienten auch am Lebensende hilft, seinen Wunsch nach einem würdevollen Tod zu verwirklichen. Die Fortschritte der Medizin machen dieses möglich. Diese Aufgabe sollte nicht irgendwelchen Organisationen oder anderen Personen ohne medizinische Ausbildung überlassen werden . . . Bestimmend für unser Handeln sollte Humanität sein . . .

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Dr. Magdalena Kießling, 13088 Berlin

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