ArchivDeutsches Ärzteblatt40/2011Umfrage: Kein „2-Klassen-Service“

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Umfrage: Kein „2-Klassen-Service“

Hillienhof, Arne

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Neun von zehn Versicherten sind mit der Wartezeit auf einen Arzttermin zufrieden. Mehr als zwei Drittel der Befragten haben sich ebenfalls positiv zur Wartezeit in der Arztpraxis geäußert. Außerdem sind deutlich mehr als 90 Prozent der Menschen mit der Freundlichkeit des Personals und der Atmosphäre in der Praxis zufrieden. Das ergab eine Untersuchung des Wissenschaftlichen Instituts der Techniker Krankenkasse (TK) für Nutzen und Effizienz im Gesundheitswesen (WINEG). „Wenn man sich die hohen Zufriedenheitswerte zur Praxisorganisation anschaut, dann kann man nicht von einer ,2-Klassen-Medizin‘ beziehungsweise einem ,2-Klassen-Service‘ in Deutschland sprechen“, stellte der Direktor des WINEG, Dr. Frank Verheyen, als Fazit fest.

Die Krankenkasse wies daraufhin, dass eine schnelle Terminvergabe und kurze Wartezeiten in der Praxis Bestandteil von Verträgen zur integrierten Versorgung seien. Auch bei den Hausarztverträgen der TK hätten sich die teilnehmenden Ärzte verpflichtet, mindestens einmal in der Woche längere Sprechzeiten einzurichten. Außerdem sollten TK-Patienten bei vereinbarten Terminen nicht länger als 30 Minuten in der Praxis warten. hil

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