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Dtsch Arztebl 2011; 108(42): A-2234 / B-1886 / C-1864

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Franz-Volhard-Preis – verliehen von der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie an Prof. Dr. Thomas Willnow, Berlin, und Priv.-Doz. Dr. Marcus Möller, Aachen. Willnow gelang die Aufklärung von Endozytoseprozessen im proximalen Tubulus und ihrer Bedeutung für die Physiologie und Pathophysiologie der Niere. Möller untersuchte (patho-)physiologische Mechanismen im Glomerulus. Durch genetische Markierung und Zelllinienabstammungsexperimente hat er die bislang unterschätzte Bedeutung von Podozyten und PECs in glomerulären Erkrankungen aufgeklärt.

Elisabeth Mangold und Kerstin U. Ludwig (von links). Foto: Institut für Humangenetik, Universität Bonn
Elisabeth Mangold und Kerstin U. Ludwig (von links). Foto: Institut für Humangenetik, Universität Bonn

Helene-Matras-Preis – verliehen von der Österreichischen Gesellschaft für Lippen-Kiefer-Gaumenspalten und Kraniofaziale Anomalien, Dotation: 5 000 Euro, gestiftet von Prof. Dr. Helene Matras. Ausgezeichnet wurden Dr. rer. nat. Kerstin U. Ludwig, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Institut für Humangenetik, Universität Bonn, und Dr. med. Elisabeth Mangold, Oberärztin, Institut für Humangenetik, Universität Bonn, für ihr Projekt „Identification of genetic factors determining the phenotypic variability in nonsyndromic cleft lip with or without cleft palate”.

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Best Abstract Award – verliehen von der Deutschen Gesellschaft für Transfusionsmedizin und Immunhämatologie, Dotation: 500 Euro, an Nadine Teichweyde, Doktorandin am Institut für Transfusionsmedizin des Universitätsklinikums Essen. Sie wurde für die herausragende Arbeit „Assessment of cornerstones during HOXB4-assisted hematopoietic development of pluripotent stem cells, in vitro” ausgezeichnet.

DKMS-Ehrenamtspreis – verliehen von der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) an Brigitte Lehenberger, Münster am Lech. Mit dieser Auszeichnung würdigt die DKMS jährlich das herausragende Engagement und den persönlichen Einsatz von Menschen im Kampf gegen Leukämie. Lehenberger initiierte seit 2002 mehr als 75 Typisierungsaktionen in fünf Landkreisen, dank ihr konnten bis heute 15 847 neue Stammzellspender in die DKMS aufgenommen werden, 130 davon haben mit ihrer Spende bereits einem Leukämiepatienten eine Chance auf Leben gegeben. Zudem hat sie 664 243,65 Euro Spendengelder gesammelt.

Rainer-Greger-Promotionspreis – verliehen von der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie an Dr. Markus Rinschen, Münster, Perth/Australien. Er erhielt den Preis für die beste Promotionsarbeit auf dem Gebiet der Nieren- und Hochdruckkrankheiten. Er beschäftigte sich in der Arbeit mit der Charakterisierung von Signalprozessen im Sammelrohr der Niere, die zur Regulation des renalen Wasserhaushalts führen. Weiterhin verlieh die Deutsche Gesellschaft für Nephrologie den Carl-Ludwig-Nachwuchspreis an Dr. Fruzsina Kani Kotis, Freiburg, und Dr. Christopher Bölke, Freiburg, sowie Dr. Björn Hartleben, Freiburg. Kotis und Bölke wurden für eine Gemeinschaftsarbeit geehrt, in der sie zeigten, dass die mTOR-Signalkaskade durch die Zilie in ihrer Funktion als Flusssensor reguliert wird. Hartleben erhielt den Preis für seine Forschungsarbeit, in der er die Autophagozytose als einen Schlüsselmechanismus für die podozytäre Regeneration und als einen Schrittmacher für die Aufrechterhaltung von alternden Podozyten identifizierte.

Adalbert-Czerny-Preis – verliehen von der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin, Dotation: 10 000 Euro, an Priv.-Doz. Dr. Dominik Müller, Klinik für Pädiatrie mit Schwerpunkt Nephrologie der Charité Berlin. Seine eingereichte Arbeit „CNNM2, a basolateral protein required for renal Mg2+ handling“ stellt einen wichtigen Beitrag zum Verständnis des Magnesiumtransports über die basolaterale Membran der Niere dar. EB

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