ArchivDeutsches Ärzteblatt42/2011Down-Syndrom: Gute Hoffnung – Adieu!
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Die Zeit der „Guten Hoffnung“ Schwangerer ist spätestens seit der „Erfindung“ immer neuerer und subtilerer „Softmarker“ für Tri 21, wie NT-Messung im Jahre 2000 / NB-Messung / white spot etc., vorbei.

Unter ständiger juristischer Bedrohung im Falle eines im US „übersehenen“ Down-Syndroms bei Schwangeren gleich welcher Altersgruppe wird die Aufklärung zurzeit bei der Besprechung des Deutschen Mutterpasses zu einer Angst induzierenden Aktion, die die werdenden Mütter nicht nur unter finanziellen Druck setzt, sondern ihnen auch die natürliche Freude auf eine ungestörte Mutterschaft nimmt.

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Auf der anderen Seite der Unverständlichkeiten steht die jahrelange Diskussion über PID – wenige Fälle pro Jahr –, verglichen mit jährlich gleichbleibend und in den Medien weitgehend unkommentierten circa 100 000 Frühabbrüchen aus „sozialer“ Indikation trotz freier Verfügbarkeit von „Pille“ inklusive Antikonzeptionsberatung durch die deutschen Gynäkolog(innen)en . . . Gute Hoffnung . . . Adieu!

Dr. med. Herbert Specht, 41460 Neuss

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