ArchivDeutsches Ärzteblatt43/201170 Prozent sind andere Methoden
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In dem Artikel habe ich den Hinweis vermisst, dass im Bereich der ambulanten Versorgung die Psychotherapie von Kindern und Jugendlichen zu über 70 % durch andere Methoden wie zum Beispiel die tiefenpsychologisch fundierte und analytische Psychotherapie, und nicht durch die Verhaltenstherapie allein erbracht wird. Diesen Hinweis hätte ich als wissenschaftlich seriös angesehen, zumal sich die Psychoanalyse bereits seit einhundert Jahren sich mit der Theorie und der Behandlung von Zwangsstörungen beschäftigt. Aktuell ist noch zu erwähnen, dass es im Bereich der psychodynamischen Behandlungsformen seit dem Jahr 2007 auch einen Diskussionsentwurf für eine psychoanalytische Leitlinie gibt (Zeitschrift für „Analytische Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie“ Heft 134, 2/2007).

DOI: 10.3238/arztebl.2011.0741a

Markus B. Heintzeler
Villingen-Schwenningen

MBHeintzeler@yahoo.de

Interessenkonflikt
Der Autor erklärt, dass kein Interessenkonflikt besteht.

1.
Walitza S, Melfsen S, Jans T, Zellmann H, Wewetzer C, Warnke A: Obsessive-compulsive disorder in children and adolescents. Dtsch Arztebl Int 2011; 108(11): 173–9. VOLLTEXT
1.Walitza S, Melfsen S, Jans T, Zellmann H, Wewetzer C, Warnke A: Obsessive-compulsive disorder in children and adolescents. Dtsch Arztebl Int 2011; 108(11): 173–9. VOLLTEXT

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