ArchivDeutsches Ärzteblatt15/1996Tschernobyl: Kinder leiden an Folgeerkrankungen

POLITIK: Nachrichten - Ausland

Tschernobyl: Kinder leiden an Folgeerkrankungen

afp

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS MOSKAU. Als Folge des Unfalls im Kernkraftwerk von Tschernobyl vor zehn Jahren stehen in Rußland zur Zeit 800 000 Kinder unter ärztlicher Beobachtung. Nach Angaben des russischen Ge­sund­heits­mi­nis­teriums mußten 3 000 Kinder in ein Krankenhaus eingeliefert werden, 70 000 werden medizinisch behandelt. Diese Angaben beziehen sich allein auf Rußland, das in weit geringerem Ausmaß von dem Reaktorunfall betroffen ist als die Ukraine oder auch Weißrußland.
Wie das Ge­sund­heits­mi­nis­terium weiter mitteilte, verschlechtert sich der Gesundheitszustand von Kindern und schwangeren Frauen, die in den damals verseuchten Gebieten leben. Die Zahl von Drüsenerkrankungen nehme ebenso zu wie Krebserkrankungen des zentralen Nervensystems, der Haut oder des Genitalbereichs. afp
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema

Stellenangebote