ArchivDeutsches Ärzteblatt15/1996Schuldenlast der Entwicklungsländer

POLITIK: Nachrichten - Ausland

Schuldenlast der Entwicklungsländer

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LNSLNS Die Entwicklungs- und Schwellenländer brauchen Kapital, um für ihre wachsende Bevölkerung Arbeitsplätze, Ausbildung und Gesundheitsversorgung gewährleisten zu können. Oft reicht ihre eigene Wirtschaftskraft nicht aus, dieses Kapital selbst anzusammeln. Sie nehmen bei der Weltbank, dem Internationalen Währungsfonds oder bei den Industriestaaten Kredite auf. Am stärksten verschuldet ist derzeit Mexiko mit 125,2 Milliarden US-Dollar. Das Land gilt aber ebenso wie Indonesien, Brasilien und Indien aufgrund seiner Wirtschaftsstärke als vergleichsweise guter Schuldner. Kuba und der Irak hingegen haben wegen ihrer desolaten Wirtschaftslage Schwierigkeiten, ihren Schuldendienst zu leisten. Der Zugang zu neuen Krediten wird dadurch erschwert.
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