MEDIZIN: Kurzberichte
Jugendsexualität - Veränderungen in den letzten Jahrzehnten
Stichwörter: Empirische Sexualforschung, Geschlechterverhältnis, Jugendsexualität, Sexualverhalten, Verhütungsverhalten In Deutschland gibt es seit über 30 Jahren empirische Forschung zur Jugendsexualität. Hiermit besteht eine solide Basis, um Veränderungen auf diesem Gebiet zu erfassen. Heutzutage haben etwa 60 Prozent der weiblichen und männlichen Jugendlichen im Alter von 16 bis 17 Jahren Erfahrungen mit Genitalpetting. Etwa 40 Prozent hatten Geschlechtsverkehr. Das entspricht Studien von vor 30 Jahren. Außerdem kann geschlossen werden, daß es keine grundlegenden Änderungen in den Liebes- und Treuevorstellungen gab. Jungen erleben heute ihre Sexualität weniger dranghaft, zeigen mehr Emotionen und haben wesentlich weniger homosexuelle Kontakte. Neben Liebe sind Gleichberechtigung und Gewaltlosigkeit wichtige Werte geworden. Zwei Drittel der 16- bis 17jährigen Mädchen wurden schon einmal sexuell attackiert. Sie entscheiden heute häufiger, was in sexuellen Beziehungen erlaubt ist.
Key words: Empirical sex research,gender relation, teenage sexuality, sexual behaviour,
contraceptive behaviour
Teenage sexuality has been researched empirically in Germany for more than 30 years, which makes well-founded conclusions about changes and continuities possible. At present, about three fifths of male and female 16- or 17-year-olds have experienced genital petting and about two fifths intercourse, a finding similar to that three decades ago. So, no substantial changes in the central values of love and fidelity have occurred. New findings are that boys experience their sexuality as less pressuring, are able to show more emotion to girls and have far fewer homosexual contacts. The value "love" has been supplemented by "gender equality" and "freedom from coercion". Two thirds of the girls have experienced sexual assaults by the age of 16 or 17. Another motive is that girls decide much more often on what is permissible in a sexual relationship.
Die meisten Ärztinnen und Ärzte, die heute praktizieren, gehören Generationen an, über die die sogenannte sexuelle Revolution in der zweiten Hälfte der 60er Jahre hereingebrochen ist. Als sich die Werte und Normen, das Erleben und Verhalten zum Teil drastisch veränderten, befanden sie sich in jenem Alter, in dem noch nicht alle sexuellen Weichen gestellt sind. Sie wurden also, ob sie wollten oder nicht, von der sexuellen Revolution erfaßt, selbst die, die sich dagegen stemmten. Denn auch der, der gegen den Strom schwimmt, schwimmt im Strom.Zur Zeit der sexuellen Revolution wurde die Sexualität mit einer solchen Mächtigkeit ausgestattet, daß einige davon überzeugt waren, durch ihre Entfesselung die ganze Gesellschaft stürzen zu können. Andere verklärten die Sexualität zur menschlichen Glücksmöglichkeit schlechthin. Generell sollte sie so früh, so oft, so vielfältig und so intensiv wie nur irgend möglich praktiziert werden. Generativität, Monogamie, Treue, Virginität und Askese waren Inbegriff und Ausfluß der zu bekämpfenden Repression. Daß mit der "Befreiung" erhebliche Fremd- und Selbstzwänge, neue Probleme und alte Ängste einhergingen, wollten die Propagandisten nicht wahrhaben. Sie verlangten Geschlechtsverkehr in der Schule.
Heute ist davon keine Rede mehr. Das, was die Generationen der sexuellen Revolution als Lust, Rausch und Ekstase erlebten oder ersehnten, problematisieren unsere jüngeren Patienten unter dem Aspekt der Geschlechterdifferenz, der sexuellen Übergriffigkeit, der Mißbrauchserfahrung, der Gewaltanwendung und der Infektionsgefahr infolge des Einbruchs der Krankheit AIDS. Diese Topoi herrschen in der wissenschaftlichen Diskussion seit den 80er Jahren vor und bezeichnen in empirischen Studien die Themen, die Jugendliche und junge Erwachsene heute beschäftigen.
Empirische Studien
Geht es um Jugendsexualität, ist die deutsche Sexualwissenschaft empirisch in einer glücklichen Lage. Denn seit mehr als drei Jahrzehnten wird vorrangig die Sexualität junger Leute studiert. So wurden beispielsweise 11- bis 16jährige Schüler, 16- und 17jährige Jugendliche, 20- und 21jährige Arbeiter, 19- bis 30jährige Studenten sowie Homosexuelle und Paare mit sexuellen Problemen aus allen Altersgruppen interviewt. Da einige Studien in großen Abständen wiederholt worden sind (1, 2), ist es möglich, gesicherte Aussagen zu den Veränderungen im Verlauf der letzten Jahrzehnte zu machen (3).
Ende der 60er Jahre stellten wir fest, daß sich die damals 16- und 17jährigen sexuell so verhielten wie die 19- und 20jährigen zehn Jahre zuvor. Das, was "sexuelle Revolution" genannt wurde, bestand also hinsichtlich des Verhaltens darin, etwa drei Jahre früher mit Verabredungen, Küssen, Petting und Geschlechtsverkehr zu beginnen. Die tradierten Wertvorstellungen wurden jedoch nicht in Frage gestellt. Liebe, Treue, Ehe und Familie bestimmten weiterhin die moralischen Vorstellungen der jungen Leute. Sie interpretierten sie aber nicht so eng und vor allem nicht so männerzentriert wie die Generationen davor. Statt einer festen Beziehung vor der Ehe plädierten sie für mehrere Liebesbeziehungen mit gegenseitiger Treue, so daß wir damals den Standard "passagere Monogamie vor der Ehe" diagnostizierten. Wichtig ist, daß damals viele Jugendliche Sexualität als lustvoll und beglückend erlebten und nicht mehr so stark wie ihre Eltern unter Ängsten und Schuldgefühlen litten. Das war historisch etwas wirklich Neues, vor allem für Mädchen und junge Frauen. Neben der allgemeinen sexuellen Liberalisierung in der Gesellschaft hat sicher die Möglichkeit der hormonellen Kontrazeption zu dieser Entspannung beigetragen.
Enthemmt oder enthaltsam?
Wie sieht es nun heute aus? Einerseits sehr ähnlich, andererseits recht different. Ähnlich, weil Jugendliche heute mit Dating, Küssen, Petting und Geschlechtsverkehr nicht früher beginnen und auch keine umfangreicheren Erfahrungen machen als am Ende der 60er Jahre. Insofern hat sich die sexuelle "Revolution" nicht fortgesetzt. Berichte in den Medien, nach denen die heutige Jugend entweder sexuell enthemmt sei oder sich von der Sexualität ganz verabschiedet habe, gehen gleichermaßen an der Wirklichkeit vorbei.
Nach wie vor haben mit 16 oder 17 Jahren etwa drei Fünftel der Jungen und Mädchen schon einmal genitales Petting und etwa zwei Fünftel schon einmal Geschlechtsverkehr erlebt. Auch die zentralen Wertvorstellungen haben sich nicht wesentlich verändert. Heute binden junge Männer die Sexualität sogar noch stärker an eine feste Liebesbeziehung mit Treue als vor einer Generation. Sie sind zwar noch nicht so romantisch wie junge Frauen, legen aber deutlich größeren Wert auf gegenseitiges Verstehen und Vertrauen. Häufiger als früher gestehen sie ihrer Freundin Gefühle, vor allem die der Liebe. Große Angst haben Jugendliche vor dem Verlassenwerden, vielleicht weil sie als Nachkommen der sexuellen "Revolutionäre" erfahren mußten, daß Ehen weder heilig sind noch ewig.
Was aber hat sich geändert? Wie in der Gesellschaft insgesamt hat auch für junge Leute die symbolische Bedeutung der Sexualität abgenommen. Sie ist heute selbstverständlicher, ja banaler, wird nicht mehr so stark mystisch überhöht. Weil sie nicht mehr die große Überschreitung ist, kann sie auch unterbleiben. Junge Männer, die sexuell abstinent leben, können sich heute eher dazu bekennen, ohne von ihren Freunden automatisch verhöhnt zu werden. Junge Frauen geben heute seltener an, daß ihre sexuellen Erlebnisse lustvoll und befriedigend waren. Jungen erleben die Pubertät nicht mehr wie früher als den unbeherrschbaren Einbruch des Sexualtriebes. Auch später erleben sie ihre Sexualität nicht mehr als so dranghaft und unaufschiebbar. Dazu paßt, daß sie heute weniger Sexualpartnerinnen haben als vor einer Generation. Von Promiskuität kann sowieso keine Rede sein. Nur Minderheiten haben im Jugendalter mehr als einen bis maximal drei Sexualpartner. Gleichzeitig sind Selbstbefriedigung und gleichgeschlechtliche Erlebnisse nicht mehr so bedeutungsvoll. Während der Rückgang der Onanie nur gering ist, sind homosexuelle Kontakte inzwischen eine Rarität. Früher machte beinahe jeder fünfte Junge derartige Erfahrungen, heute sind es nur noch zwei Prozent.
Verhältnis der Geschlechter
Für diese Veränderungen gibt es viele Gründe. Genannt habe ich bereits die kulturelle Entmystifizierung der Sexualität. Sie ging in den letzten Jahrzehnten mit dem Abbau von
Sexualverboten und der Egalisierung der Geschlechter einher. Heute wachsen Mädchen und Jungen von der Kindheit an zusammen auf, wie sich an der allgemein durchgesetzten Koedukation ablesen läßt. Sexuelle Betätigung im Jugendalter, allein oder zu zweit, wird heute von vielen Eltern akzeptiert oder sogar befürwortet. Geschlechtsverkehr findet ganz überwiegend nicht mehr heimlich an konspirativen Orten statt, sondern zu Hause inmitten der Familie. Diese "Familiarisierung" der Jugendsexualität bringt natürlich neue Probleme im Sinne einer fürsorglichen Belagerung mit sich.
Der Wegfall der Verbote und die Annäherung der Geschlechter haben der homophilen Jugendphase, die einst von den Dichtern besungen worden ist, den Garaus gemacht. Seitdem die Homosexualität als eine eigene Sexualform öffentlich verhandelt wird, kommt die Befürchtung der Jungen hinzu, womöglich als "Schwuler" angesehen zu werden. Daß die Homosexualität auch noch mit der Krankheit AIDS auf besonders enge Weise verbunden ist, schreckt gewiß zusätzlich ab. Insgesamt ist die Bedeutung von AIDS für die sexuelle Entwicklung junger Leute nicht ganz leicht einzuschätzen. Nach dem, was sie bewußt im Kopf haben, scheint der Einfluß relativ gering zu sein. So kennen die meisten Jugendlichen die Übertragungswege des Erregers, und die allermeisten verhalten sich so, daß es gar nicht zu einer Infektion kommen könnte. Wie es jedoch im Unbewußten aussieht, welche irrationalen Ängste dort vorhanden sind, wissen wir viel zu wenig.
Doch zurück zum Verhältnis der Geschlechter, das heute im Zentrum des Geschehens steht. Ging es früher um den Trieb des Mannes und den Orgasmus der Frau, geht es heute darum, wie junge Frauen und Männer am besten miteinander zurechtkommen. Wichtiger als der sexuelle Akt ist eine feste Beziehung, in der sich die Partner angenommen und aufgehoben fühlen. Pointiert gesagt, ist das der historische Weg von der Wollust zur Wohllust. Beschritten werden konnte er nur, weil Tabus und Geschlechterdifferenzen abgebaut worden sind und sich Jungen allmählich trauen, Gefühle zu zeigen und darüber mit ihrer Freundin zu sprechen, obgleich sie immer noch eher als Mädchen dazu erzogen werden, stark und hart zu sein. Das Heft aber haben die jungen Männer heute nicht mehr unwidersprochen in der Hand. Hier schlägt sich sehr konkret der jahrzehntelange Kampf vieler Frauen um Selbstbestimmung nieder. Dafür ein Beispiel: Sehr viel häufiger als früher bestimmen heute junge Frauen, was in einer Beziehung geschieht und wie weit sexuell gegangen wird. Die sexuelle Initiative geht heute deutlich seltener vom Jungen und deutlich häufiger vom Mädchen aus. Das gilt auch für den ersten Geschlechtsverkehr. Ende der 60er Jahre willigten beinahe 90 Prozent der Mädchen "dem Jungen zuliebe" ein. Heute sind es nicht einmal 30 Prozent.
Ängste und Sorgen
Recht vernünftig ist auch das Verhütungsverhalten der jungen Leute. Beim ersten Geschlechtsverkehr wenden heute rund 80 Prozent ein sicheres Mittel an, etwa doppelt so viele wie vor einer Generation. Später kümmern sich beinahe alle um die Verhütung. Als Mittel nennen gut 70 Prozent der Mädchen und gut 50 Prozent der Jungen die "Pille", fast 40 Prozent der Mädchen und fast 60 Prozent der Jungen das Kondom. Zur Akzeptanz des Kondoms bei Jugendlichen haben sicher die AIDS-Präventionskampagnen beigetragen, die dessen Anwendung als erwachsen und verantwortungsbewußt darstellen. Auch die Kontrazeption ist heute eine Angelegenheit beider Geschlechter. Neben die Empfängnisverhütung der Frauen ist die Zeugungsverhütung der Männer getreten.
Obgleich das Verhütungsverhalten heute rational und wirksam ist, gehört die Angst vor einer ungewollten Schwangerschaft nach wie vor zu den großen Belastungen der Jugendzeit. Über 70 Prozent der jungen Frauen haben schon einmal Angst gehabt, schwanger zu sein. Demgegenüber hat weniger als ein Zehntel der Jugendlichen schon einmal befürchtet, sich auf sexuellem Weg mit dem AIDS-Erreger infiziert zu haben.
Neben der Angst vor dem Ende einer Beziehung und vor einer ungewollten Schwangerschaft belasten sexuelle Übergriffe das Liebesleben der Heranwachsenden und damit das Verhältnis der Geschlechter zueinander. Zwei Drittel der Mädchen im Alter von 16 oder 17 Jahren geben an, mindestens einmal sexuell attackiert worden zu sein. Bei den Jungen ist es
jeder vierte. Knapp ein Zehntel der Mädchen wurde Opfer eines schweren Übergriffs wie eines erzwungenen Geschlechtsverkehrs. Mädchen werden ausschließlich von Männern attackiert, Jungen ganz überwiegend. Im Ge-
gensatz zu früher sind junge Leute heute für das Problem des sexuellen Mißbrauchs durch die öffentlichen Diskurse stark sensibilisiert. Jedenfalls ist das im Westen Deutschlands so, auf den ich mich hier konzentriert habe. Im Osten ist vieles - noch? - anders. Beispielsweise kommt es deutlich seltener zu sexuellen Übergriffen, sind Mädchen aus dem Osten häufiger koituserfahren als Mädchen aus dem Westen, leben Jungen aus dem Westen häufiger enthaltsam als Jungen aus dem Osten.
Paraden der Selbstliebe
Doch wie geht es nach der Jugendphase weiter? Statistisch gesehen werden die jungen Frauen bei der Heirat 27 oder 28, die Männer fast 30 Jahre alt sein. Beinahe jede dritte Ehe wird geschieden werden. Immer mehr Männer und Frauen werden unverheiratet zusammenleben oder allein bleiben. Im Durchschnitt wird eine Frau ein bis zwei Kinder bekommen, statistisch: eineinhalb. Jede dritte Frau wird kinderlos bleiben. Nach dem Übergang vom "ganzen Haus" vergangener Jahrhunderte zur Kleinfamilie bewegen wir uns der Tendenz nach auf eine Kleinstfamilie zu, die nur noch aus einer oder zwei Personen besteht. In den Großstädten sind die Familien schon drastisch geschrumpft, hat die Herkunftsfamilie erheblich an symbolischer und realer Bedeutung verloren. Um so wichtiger ist es für die Heranwachsenden, sich durch einen bestimmten Lifestyle subkulturell zu vernetzen.
Die oft undramatische Beziehungsliebe wird immer deutlicher von dramatischen Events der Selbstinszenierung und Selbstliebe flankiert. Die Beziehungsdisziplin wird durch allerlei Aufputschungen und Drapierungen erträglich gemacht. All das kann am besten an den love parades und raver parties der heutigen Jugend abgelesen werden, die ebenso sexuell und erotisch wie nonsexuell und narzißtisch sind. Alle, die teilnehmen, sind individuell und different, gleichzeitig aber in Gemeinschaft. Alle fallen aus dem Rahmen und sind gerade dadurch eingebunden und formiert. Aufgebrezelt wird die Verschmocktheit des Alltagslebens bis zum Zusammenbruch gesampled abgefeiert - um es in der Sprache der Jugend zu sagen. Das ist ebenso schrill und bunt wie realistisch.
Denn in der Gesellschaft haben die jungen Leute nichts mehr zu lachen. Dort ist nur noch die Rede von Arbeitslosigkeit, Fremdenfeindlichkeit, Drogen und Gewalt, wenn es um die Generation geht, die unsere Zukunft ist. Im Nachkriegsdeutschland ist noch keiner nachgewachsenen Generation so schonungslos klargemacht worden, daß sie zu großen Teilen weder kulturell noch gesellschaftlich benötigt wird. Das Merkwürdigste aber ist: Unsere Gesellschaft frönt dem Fetisch Jugendlichkeit, doch die Jugend selbst wird mißachtet, ist eine beinahe vergessene Generation. Sie steht nicht im Zentrum des gesellschaftlichen Geschehens, sondern an dessen Rand. Der Jugendfetisch verlangt von allen, immer neugierig, frisch, glatt, dynamisch, gesund und zukunftsorientiert zu sein. Der jungen Generation aber, die die Zukunft eigentlich gestalten sollte, wird von Erwachsenen zu verstehen gegeben, sie sei ein Problem, eine Last, bereite mehr Sorgen als Hoffnung. Wirklich ernstgenommen und umworben werden Jugendliche nur als Konsumenten.
Ein nennenswerter Teil der Eltern- und Großelterngeneration lebt spätestens seit der sexuellen Revolution der 60er Jahre in dem Wahn,
Jugendlichkeit und Durchblick gepachtet zu haben. Vor allem Männer dieser Generationen, die es zu etwas gebracht haben, können nicht alt werden. Mit 60 Jahren benehmen sich viele noch so, als seien sie gerade 30 geworden. Es müßte Erwachsenen doch sehr zu denken geben, daß sie trotz des herrschenden Jugendfetischs nicht mit der Jugend tauschen würden. Nicht einmal die, die schon mit ihrem verwelkten Leib konfrontiert sind, möchten heute noch einmal von vorne anfangen. Arme Jugend. Ist sie nicht angesichts dieser Lage erstaunlich sanft und diszipliniert? Müßte sie in dieser Lage nicht noch sehr viel härter und schriller sein?
Zitierweise dieses Beitrags:
Dt Ärztebl 1998; 95: A-1240-1243
[Heft 20]
Literatur
1. Schmidt G (Hg.): Jugendsexualität. Stuttgart: Enke 1993.
2. Sigusch V, Schmidt G: Jugendsexualität. Stuttgart: Enke 1973.
3. Sigusch V (Hg.): Kultureller Wandel der Sexualität. In: Ders (Hg.): Sexuelle Störungen und ihre Behandlung. 2. Auflage, Stuttgart und New York: Thieme, 1997.
Anschrift des Verfassers
Prof. Dr. med. Volkmar Sigusch
Institut für Sexualwissenschaft
Klinikum der Johann Wolfgang Goethe-Universität
60590 Frankfurt am Main








