ArchivDeutsches Ärzteblatt45/2011Studierende: Drei Viertel sind Akademikerkinder

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Studierende: Drei Viertel sind Akademikerkinder

Dtsch Arztebl 2011; 108(45): [63]

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Die sogenannte soziale Selektivität der deutschen Hochschulen hat das Deutsche Studentenwerk (DSW) kritisiert und eine gemeinsame Strategie von Bund und Ländern gefordert. Ziel müsse sein, dass mehr Kinder aus Nicht-Akademiker-Haushalten den Weg an die Hochschulen fänden. „Von 100 Akademiker-Kindern studieren 71, von 100 Kindern aus Nicht-Akademiker-Haushalten sind es nur 24, die den Sprung an die Hochschule schaffen“, kritisierte DSW-Präsident Prof. Dr. Rolf Dobischat.

Zwar sei das BAföG in den vergangenen drei Jahren zweimal erhöht worden, aber die jüngste Erhöhung im Jahr 2009 habe heftige Dissonanzen zwischen Bund und Ländern ausgelöst. „Das BAföG muss regelmäßig an die Preis- und Einkommensentwicklung angepasst, es muss regelmäßig erhöht werden. Darüber sollten Bund und Länder einen Konsens finden“, fordert Dobischat. Wichtig sei außerdem, nicht nur in neue Dozentenstellen und Lehrmittel zu investieren, sondern auch in die soziale Infrastruktur für die Studierenden, vor allem in neue Wohnheime. hil

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