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Verleihungen

Dtsch Arztebl 2011; 108(45): A-2410 / B-2030 / C-2002

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Förderpreis für Schmerzforschung, Kategorie Klinische Forschung – verliehen von der Deutschen Gesellschaft zum Studium des Schmerzes, Dotation: 7 000 Euro, gestiftet von der Firma Grünenthal, an Dr. Anne Stankewitz, Promotion am Institut für Systemische Neurowissenschaften des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf, jetzt Neuro-Kopf-Zentrum, Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München. Spezifische Hirnbereiche, deren Aktivität bei Migränikern schwankt, sind offenbar an der Entstehung der Schmerzattacken beteiligt. Das fanden Forscher um Stankewitz heraus. Sie wurde für die Arbeit „Trigeminal nociceptive transmission in migraineurs predicts migraine attacks“ ausgezeichnet.

Gerd-Killian-Projektförderung – verliehen von der Deutschen Herzstiftung und Deutschen Gesellschaft für Pädiatrische Kardiologie, Dotation: 60 000 Euro, für Forschungsvorhaben auf dem Gebiet der angeborenen Herzfehler. Ausgezeichnet wurden Priv.-Doz. Dr. med. Sohrab Fratz, Klinik für Kinderkardiologie und angeborene Herzfehler, Deutsches Herzzentrum München, und Dr. med. Boris Schmitt, Klinik für angeborene Herzfehler und Kinderkardiologie, Deutsches Herzzentrum Berlin.

Otto-Heubner-Preis – verliehen von der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ). Prof. Dr. Hansjörg Riehm, Hannover, erhielt die Otto-Heubner-Medaille, die höchste Auszeichnung der Kinderheilkunde in Deutschland. Die DGKJ würdigt mit der Auszeichnung sowohl das wissenschaftliche Lebenswerk als auch Riehms Verdienste als behandelnder Kinder- und Jugendarzt.

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Albert C. Ludolph, Klaus Toyka und Wolfgang H. Oertel (von links). Foto: DGN/S. Bratulic
Albert C. Ludolph, Klaus Toyka und Wolfgang H. Oertel (von links). Foto: DGN/S. Bratulic

Wilhelm-Erb-Gedenkmünze – verliehen von der Deutschen Gesellschaft für Neurologie für hervorragende wissenschaftliche Leistungen auf dem Gebiet der Neurologie. Diese Auszeichnung ging an Prof. Dr. med. Klaus Toyka, Professor für Neurologie, ehemaliger Direktor der Universitätsklinik für Neurologie und Seniorprofessor für Neurologie, Würzburg.

Thomas Shiozawa, Foto: privat
Thomas Shiozawa, Foto: privat
Nicole Rafai, Foto: privat
Nicole Rafai, Foto: privat

GMA-Preis für junge Lehrende – verliehen von der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung (GMA), Dotation: 1 500 Euro. Der Preis wurde geteilt. Ausgezeichnet wurden Dr. med. Thomas Shiozawa, Facharzt für Anatomie, Universität Tübingen, und Dr. med. dent. Nicole Rafai, Universitätsklinikum Aachen. Der Preis wird an junge Lehrende vergeben, die sich sowohl um die Lehre selbst als auch um die Lehrforschung verdient gemacht haben. Shiozawa wurde für sein Projekt „Entwicklung und Evaluation einer kombinierten fachlichen und didaktischen Tutorenschulung für den Präparierkurs“ ausgezeichnet. Rafai erhielt den Preis für ihr Projekt „Methodenvielfalt in der Totalprothetik – curriculare Möglichkeiten für einen klinisch orientierten vorklinischen Kurs“.

Forschungspreise – verliehen von der Pro Retina und Retina Suisse, Dotation: jeweils 2 000 Euro und Übernahme eines Kongressaufenthaltes. Der Retinitis-Pigmentosa-Preis ging an Dr. phil. Volker Busskamp, Universität Basel. Er und seine Kollegen zeigten, dass durch das Protein Halorhodopsin in degenerierten Zapfen der Netzhaut von Mäusen und in menschlichen Netzhäuten in Zellkultur die Lichtempfindlichkeit wiederhergestellt werden kann. Den Makula-Forschungspreis erhielt Dr. rer. nat. Ulrike Friedrich, Universität Regensburg, für zwei Publikationen. Die erste Arbeit gibt neue Einblicke in die Funktion des RS1-Gens bei der X-chromosomal gebundenen juvenilen Retinoschisis. Die zweite Arbeit zeigt, dass das mit Chromosom 10q26 assoziierte Risiko für die altersabhängige Makuladegeneration nicht allein durch Veränderungen von ARMS2 oder HTRA1 zu erklären ist, sondern ein anderer unbekannter Mechanismus verantwortlich sein muss.

Michael-Stumpf-Gedächtnispreis – verliehen anlässlich der 25. Sylter Woche der Anästhesie, Dotation: 1 000 Euro, gestiftet von der Firma Mundipharma, an Dr. med. Peter Ott, Facharzt für Anästhesie, Klinikum Kassel. Er wurde für seinen herausragenden Vortrag mit dem Titel „Murphy und Ich – Fallen beim Notfall“ ausgezeichnet. EB

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