ArchivDeutsches Ärzteblatt45/2011Vertragsärztliche Vergütung: 100 000 Unterstützer für Honorarpetition

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Vertragsärztliche Vergütung: 100 000 Unterstützer für Honorarpetition

Dtsch Arztebl 2011; 108(45): A-2369 / B-2001 / C-1973

Rieser, Sabine

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Ein Vorstoß für mehr Honorar für die ambulante medizinische Versorgung der Bevölkerung in Nordrhein-Westfalen (NRW) in Form einer Bundestagspetition hat bis zum Stichtag Ende Oktober mehr als 100 000 Unterstützer gefunden. Der Vorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Westfalen-Lippe, Dr. med. Wolfgang-Axel Dryden, hatte die Petition Anfang September eingereicht. Die hohe Anzahl an Unterstützern bewirkt, dass der Petitionsausschuss in einer seiner nächsten Sitzungen über das Anliegen beraten wird und Dryden dort wohl auch Rederecht erhält.

Dryden wurde unter anderem vom Vorstand der KV Nordrhein sowie vom Landesverband der Praxisnetze NRW unterstützt. Sie alle argumentieren, für die ambulante medizinische Versorgung stehe in NRW deutlich weniger Geld zur Verfügung als anderswo (DÄ, Heft 39/2011). Die Gesundheitspolitiker der Koalition beabsichtigen jedoch bislang nicht, im geplanten Versorgungsstrukturgesetz (VStG) einen Ausgleich vorzusehen, der etwa 500 Millionen Euro kosten würde. Innerhalb des KV-Systems sind die Forderungen einzelner Länder nach mehr Honorarvolumen ebenfalls umstritten (DÄ, Heft 27/2011).

Inzwischen läuft eine weitere Petition eines Arztes: Der Neurologe Gernold Petzold möchte bewirken, dass die ambulante spezialärztliche Versorgung nicht im Rahmen des VStG eingeführt wird. Rie

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