ArchivDeutsches Ärzteblatt45/2011Bundesfreiwillige: Überzeugung gefragt
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Es war schon lange Jahre klar, dass der Zivildienst ohne Zukunft sein würde. Das Ende des Zwangsdienstes war keine Frage des Ob, sondern nur des Wann. Jene Dienststellen, die die verbliebene Zeit genutzt haben, haben nun die Probleme von Katharina Seiler nicht: Sie konnten die Zivi-Stellen Stück für Stück und ohne den Druck der Personalnot durch das Freiwillige Soziale Jahr oder durch hauptberufliche Kräfte ersetzen – und dem Ende des Zivildienstes nun gelassen entgegensehen.

Aber es war ja so schön einfach: Der Staat hat die jungen Männer unter Strafandrohung zum Dienst gezwungen, Nachschub war immer da, vorzeitig aussteigen konnten sie auch nicht – wie bequem. Seit Jahresmitte muss die Jugend erst einmal vom Freiwilligendienst im Generellen und vom eigenen Haus im Besonderen überzeugt werden. Es ist schon fragwürdig, sich die Fakten nun schönzureden, es hätte früher nie Mangel an „Interessenten“ bestanden . . .

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Markus Wedemeyer, 27578 Bremerhaven

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