ArchivDeutsches Ärzteblatt46/2011Versorgung in ländlichen Gegenden: „Vom Problemgebiet zur Lösungsregion“

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Versorgung in ländlichen Gegenden: „Vom Problemgebiet zur Lösungsregion“

Rieser, Sabine

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Das Versorgungsstrukturgesetz bietet zu wenig Ansätze, um die Probleme im ländlichen Raum zu bewältigen. Doch in vielen Bundesländern hat die Suche nach Lösungen längst begonnen. Diesen Eindruck vermittelte eine Tagung zur Zukunft der Allgemeinmedizin am 11. November in Potsdam. Geladen hatten das Land Brandenburg, die Kassenärztliche Vereinigung (KV), die Lan­des­ärz­te­kam­mer und die Landeskrankenhausgesellschaft.

„Wir brauchen eine Struktur, die mit den prognostizierten Veränderungen wächst“, forderte Daniel Rühmkorf, Staatssekretär im Ge­sund­heits­mi­nis­terium und verwies auf die Forderungen der Länder nach aussagekräftigen Daten und einer sektorenübergreifenden Planung. Prof. Dr. med. Wolfgang Hoffmann von der Universität Greifswald zeigte sich optimistisch, dass sich Länder wie Brandenburg oder Mecklenburg-Vorpommern „vom Problemgebiet zur Lösungsregion“ entwickeln würden. Institutionen wie Kammern, KVen, Universitäten und Krankenhäuser müssten aber stärker kooperieren. Dr. med. Udo Wolter, Präsident der Lan­des­ärz­te­kam­mer Brandenburg, setzt auf eine strukturierte Weiterbildung und den Ausbau der Allgemeinmedizin an den Universitäten. Rie

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