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Als ich die Randnotiz las, war ich irritiert, weil die Schreibweise des Buchstabennamens „ß“ mit „Eszet“ angegeben wurde (durchgängig in Überschrift und Text). Nach meiner Kenntnis heißt der Buchstabe „ß“ im Deutschen „Eszett“ (siehe Duden – Die deutsche Rechtschreibung).

Vielleicht kommt die Autorin (und/oder die Korrektorin) aus dem Süden Deutschlands, in dem (auch in der Schule) der Buchstabe „ß“ regelmäßig mit „Scharfes S“ bezeichnet wird. Sogar Akademiker in Baden-Württemberg und Bayern, mit denen ich sprach, hatten den Ausdruck „Eszett“ noch nie gehört. Insofern könnte „Eszet“ schon ein Fortschritt [sic!] sein.

Dr. Gerhard Lorenz, 76287 Rheinstetten

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