ArchivDeutsches Ärzteblatt46/2011Martin Fischer: Für eine bessere Qualität der Lehre

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Martin Fischer: Für eine bessere Qualität der Lehre

Hibbeler, Birgit

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Martin Fischer, Foto: privat
Martin Fischer, Foto: privat

Prof. Dr. med. Martin Fischer (47) ist neuer Vorsitzender der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung (GMA). Fischer ist Internist und Endokrinologe und hat einen Master of Medical Education (MME) an der Universität Bern, Schweiz, erworben. Seit August ist er Lehrstuhlinhaber für Didaktik und Ausbildungsforschung in der Medizin am Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Als GMA-Vorsitzender tritt er die Nachfolge von Prof. Dr. med. Eckhart G. Hahn (68), Universität Oldenburg, an.

„Die GMA will die Qualität der Lehre und der Prüfungen im Gesundheitswesen weiter verbessern“, sagt Fischer. Gemeinsam mit dem Medizinischen Fakultätentag erarbeitet die Fachgesellschaft derzeit einen Nationalen Kompetenz-basierten Lernzielkatalog für die Studiengänge Human- und Zahnmedizin. Diese Kataloge sollen ein verbindliches Kerncurriculum beschreiben und orientieren sich am Berufsbild des Arztes beziehungsweise des Zahnarztes. Entscheidend dabei ist, dass nicht nur Ausbildungsinhalte beschrieben werden, sondern erstmals definiert wird, welche Fähigkeiten ein Absolvent haben soll.

Die GMA hat derzeit etwa 850 Mitglieder. Ziel der Gesellschaft ist es unter anderem, die Bildungsforschung zur Aus-, Weiter- und Fortbildung in der Medizin und Zahnmedizin und in den Gesundheitsberufen voranzubringen. Die Fachgesellschaft will sich auch an der Evaluation der Modellstudiengänge beteiligen und die nächste ärztliche und zahnärztliche Approbationsordnung mitgestalten. Birgit Hibbeler

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