ArchivDeutsches Ärzteblatt15/1996Mitteilungen: Einführung neuer Standardmethoden bei Enzymaktivitätsmessungen (37 8C)

BEKANNTGABEN DER HERAUSGEBER: Bundes­ärzte­kammer

Mitteilungen: Einführung neuer Standardmethoden bei Enzymaktivitätsmessungen (37 8C)

BÄK

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LNSLNS Der Vorstand der Bundes­ärzte­kammer hatte am 11. Dezember 1992 beschlossen, die neuen Standardmethoden zur Bestimmung von Enzymaktivitäten entsprechend den Ausarbeitungen der Deutschen Gesellschaft für Klinische Chemie einzuführen und dabei die Meßtemperatur auf 37 8C umzustellen.
Zur Übergangsfrist, in welcher diese Umstellung erfolgen soll, hat der Vorstand der Bundes­ärzte­kammer am 8. Februar 1996 beschlossen, diese bis zum 31. Dezember 1997 zu verlängern.
In dieser Zeitspanne können die Untersuchungen noch nach den alten Methoden, bezogen auf eine Meßtemperatur von 25 ºC, erfolgen. Es kann aber auch schon jederzeit vor diesem Termin die Umstellung auf die neuen Methoden, bezogen auf 37 ºC, erfolgen. In dieser Umstellungsphase muß bei den ausgewiesenen Meßergebnissen gekennzeichnet werden, nach welcher Methode diese ermittelt wurden. Ebenso muß das Laboratorium bei Teilnahme an Ringversuchen mitteilen, nach welcher Methode es mißt, damit es von der Ringversuchsorganisation in das richtige Teilnehmerkollektiv eingeordnet werden kann.
Gemäß Beschluß des Vorstandes der Bundes­ärzte­kammer vom 8. Februar 1996 muß ab 1. Januar 1998 die Umstellung auf die neuen Standardmethoden erfolgt sein.
Das Einvernehmen mit der Physikalisch Technischen Bundesanstalt zu diesem Verfahren ist hergestellt worden.
Köln, 5. 3. 1996 BÄK
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