ArchivDeutsches Ärzteblatt48/2011Schweinegrippe: Übrig gebliebene Impfdosen werden vernichtet

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Schweinegrippe: Übrig gebliebene Impfdosen werden vernichtet

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Die Impfung mit Pandemrix nahmen weniger Menschen in Anspruch als angenommen. Foto: dpa
Die Impfung mit Pandemrix nahmen weniger Menschen in Anspruch als angenommen. Foto: dpa

Etwa 16 Millionen in Deutschland übrig gebliebene Impfdosen gegen die Schweinegrippe werden verbrannt. Der von den Bundesländern zentral eingelagerte Impfstoff wird in einem Müllheizkraftwerk in Magdeburg vernichtet, wie ein Sprecher des Ge­sund­heits­mi­nis­teriums Sachsen-Anhalt Ende November mitteilte.

Die Welt­gesund­heits­organi­sation (WHO) hatte die weltweite Schweinegrippe-Pandemie im August 2010 offiziell für beendet erklärt. In den vergangenen Monaten waren in den Bundesländern bereits Hunderttausende von Impfdosen vernichtet worden.

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Die WHO hatte im April 2009 nach Todesfällen in Mexiko vor dem Beginn einer weltweiten Ausbreitung des H1N1-Virus gewarnt. Die Bundesländer hatten 34 Millionen Dosen des Impfstoffs Pandemrix vom Pharmakonzern Glaxosmithkline abgenommen und dafür circa 280 Millionen Euro bezahlt. Am Ende ließen sich während der bis dato größten Impfaktion aber erheblich weniger Menschen immunisieren als angenommen.

Weltweit waren während der Pandemie mindestens 18 400 Menschen gestorben. Dem Robert-Koch-Institut wurden von Mai 2009 bis April 2010 in Deutschland 252 Todesfälle übermittelt. dapd

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