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LNSLNS Urinzytologie
Heutiger Wissensstand
Peter Rathert, Stephan Roth: Urinzytologie. Praxis und Atlas, 3., aktualisierte Auflage, Springer-Verlag, Berlin, Heidelberg u.a., 1995, XII, 231 Seiten, 339 Abbildungen, gebunden, 248 DM
Die onkologische Urinzytologie hat sich in den letzten Jahren wesentlich weiter entwickelt. Neue Präparationstechniken zur Zellgewinnung, Zellanreicherung, Zellfixierung und Zellanalyse wurden entwickelt. Insbesondere hat die Urinzytologie durch die Einzelzell-DNS-Messung, die Durchflußzytophotometrie und die Immunzytologie an wissenschaftlicher Genauigkeit gewonnen. Weiterhin ist gemeinsam mit Pathologen und Urologen die Terminologie verfeinert und standardisiert worden.
Neben der onkologischen Urothelzellanalyse hat inzwischen auch die Erythrozytenmorphologie klinische Bedeutung erlangt. Damit verdient die Urinzytologie ohne Zweifel eine sehr viel zentralere Stellung in der urologischen Diagnostik als bisher. Diesem Anliegen wird die jetzt bereits dritte überarbeitete Auflage der "Urinzytologie" gerecht. Die Autoren hoffen, sowohl bei den Zytopathologen als auch bei den Urologen das Interesse an der Urinzytologie weiter zu wecken, die Einsicht in ihre Bedeutung und Problematik zu verstärken und die Sicherheit und Analyse urinzytologischer Präparate zu erhöhen.
Die 3. Auflage vermittelt den heutigen Wissensstand für die in Praxis, Klinik und Forschungslabor anwendbaren urinzytologischen Techniken in neuer didaktischer Aufbereitung. Hervorragende Abbildungen begleiten den von sachkundigen Mitarbeitern sorgfältig erstellten Text.
Das Buch beschreibt Indikationen, Präparationstechniken sowie Beurteilungskriterien und macht mit praxisgerechten Arbeitsabläufen, der Aufbereitungstechnik des Urins, der Färbung und der Dokumentation vertraut. Das Bildmaterial, das die Besonderheiten der Zellkriterien darstellt, erleichtert das Erlernen der Urinzytologie anhand repräsentativer Präparate.
Die onkologische Urinzytologie ist ein essentieller Bestandteil bei der Betreuung urologischer Patienten. Das Buch sollte in keiner Praxis und Klinik fehlen.
Jürgen Sökeland,
Dortmund
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