ArchivDeutsches Ärzteblatt49/2011Basiswissen für die höhenmedizinische Beratung

MEDIZIN: cme

Basiswissen für die höhenmedizinische Beratung

Basic Medical Advice for Travelers to High Altitudes

Dtsch Arztebl Int 2011; 108(49): 839-48; DOI: 10.3238/arztebl.2011.0839

Schommer, Kai; Bärtsch, Peter

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Hintergrund: Immer mehr Menschen verbringen ihre Freizeit in höhergelegenen Regionen, beispielsweise zum Bergsteigen, Trekking oder Sightseeing. Die Gefahren eines Aufenthaltes in der Höhe werden somit auch vermehrt wahrgenommen und vor einer Reise beim Arzt erfragt.

Methoden: Die Autoren führten eine selektive Literaturrecherche durch. Die vorliegende Arbeit basiert auf den Original- und Übersichtsarbeiten zu Höhenakklimatisation und Höhenkrankheiten (akute Bergkrankheit [ABK], Höhenhirn [HHÖ]- und -lungenödem [HLÖ]). Gesucht wurde in der Datenbank Medline nach Arbeiten aus dem Zeitraum 1960–2011.

Ergebnisse: Höhenkrankheiten treten durch den Sauerstoffmangel in der Höhe bei ansonsten Gesunden auf, die nichtakklimatisiert zu schnell zu hoch gelangen. Ein weiterer Risikofaktor ist die individuelle Anfälligkeit, die nur durch eine vorangehende vergleichbare Exposition festgestellt werden kann. Die Inzidenz für die ABK liegt in einer unselektionierten Bergsteigerpopulation auf 4 500 m bei 50 %, für das HHÖ bei 0,5–1 % und das HLÖ bei etwa 6 %. Bei Patienten mit internistischen, vor allem pulmonalen und kardialen Vorerkrankungen können durch den Sauerstoffmangel Symptome der Grunderkrankung auftreten. Die Beratung basiert daher auf der Einschätzung des Erkrankungsrisikos durch das geplante Höhenprofil der Reise, der Einstufung der Höhentauglichkeit (kardiopulmonaler Status und Leistungsfähigkeit) und der Abschätzung der Anfälligkeit für eine Höhenkrankheit. Symptome und Therapie potenzieller Höhenkrankheiten sollten den Reisenden erklärt werden.

Schlussfolgerungen: Gute Kenntnisse in der Physiologie der Höhenanpassung sowie der Pathophysiologie und Klinik der Höhenkrankheiten sind die Grundlagen einer kompetenten Beratung, die das Auftreten von lebensbedrohlichen, höhenbedingten Erkrankungen verhindern soll.

LNSLNS

Das Tourismus-Angebot für Trekking oder Kulturreisen nach Tibet und in die Anden ist groß. Einfach zu besteigende 5 000 bis knapp 7 000 m hohe Berge wie der Kilimandscharo, Vulkane in Mexiko und Ecuador oder der Aconcagua können auch ohne Höhenerfahrung gebucht werden. Höhenlagen zwischen 2 000 und 3 000 m werden zunehmend zum Bergwandern und Skifahren bereist. Nicht selten befragen Patienten ihren Arzt zu Gefahren einer solchen Unternehmung und zur besten Vorbereitung. Um kompetent zu beraten, ist neben Basiskenntnissen aus der Tropen- und Reisemedizin auch ein Wissen um Höhenanpassung und Höhenkrankheiten sowie um die Auswirkungen der Hypoxie auf vorbestehende Krankheiten wichtig.

Lernziele

Die vorliegende Arbeit soll dem Leser folgende Lerninhalte vermitteln:

  • Die wesentlichen Risikofaktoren für eine akute Bergkrankheit, ein Höhenhirn- und ein Höhenlungenödem identifizieren zu können,
  • die notwendigen Elemente für eine kompetente höhenmedizinische Beratung kennenzulernen.

Dieser Artikel fasst, basierend auf einer selektiven Literaturrecherche, die wichtigsten Punkte hierzu zusammen.

Physiologie der Anpassung

Akute Höhenanpassung

Mit steigender Höhe fallen der Luftdruck und damit der O2-Partialdruck (PO2) in der Umgebungsluft, der arterielle PO2 sowie die O2-Sättigung. Die Hypoxämie wird über die peripheren Chemorezeptoren wahrgenommen (1, 2). Sie lösen eine Hyperventilation aus, die den alveolären PO2 etwas anhebt, und aktivieren den Sympathikus, der die Herzfrequenz erhöht und dadurch den geringeren O2-Gehalt pro Herzschlag kompensiert. Diese akute Anpassung kann nicht verhindern, dass der maximale Sauerstofftransport, und somit die maximale aerobe Leistungsfähigkeit (VO2max), eingeschränkt ist. Der Untrainierte verliert circa 1 % seiner VO2max pro 100 m über 1 500 m, so dass in 2 500 m Höhe ein Leistungsverlust von 10 %, in 4 000 m von 25 % und in 8 000 m von 65 % resultiert (3). Submaximale Belastungen können in der Höhe gegenüber dem Tiefland nur mit einer höheren Ventilation und Herzfrequenz bewältigt werden. Der systemische Blutdruck ändert sich akut nicht wesentlich, weil sich die sympathische Aktivierung und direkte gefäßerweiternde Wirkung der Hypoxie in der peripheren Zirkulation neutralisieren (4).

Höhenakklimatisation

Die Sauerstoffversorgung wird durch einen weiteren Anstieg der Ventilation („ventilatorische Akklimatisation“), der in großer Höhe (Definition in Tabelle 1 gif ppt) über 1–2 Wochen anhält und gegenüber Tiefland auch bei längerem Aufenthalt erhöht bleibt (e1), und durch eine Abnahme des Plasmavolumens (e2) innerhalb der ersten Tage verbessert (3). Die gesteigerte Erythropoiese (e2) führt nach 2–3 Wochen oberhalb einer Höhe von 2 000–2 500 m zu einem weiteren Anstieg des Hämoglobins. Diese Mechanismen sorgen dafür, dass die Menge Sauerstoff, die pro Volumeneinheit Blut transportiert wird, nach Akklimatisation höher sein kann als im Tiefland. Dadurch verbessert sich die submaximale Leistungsfähigkeit – bei gleicher Belastung sinken Herzfrequenz, Atemnot und Belastungsempfinden (e3). Die VO2max wird jedoch trotz Akklimatisation in Höhen > 4 000 m nicht mehr verbessert, weil die Akklimatisation zu einer Umverteilung der Durchblutung zuungunsten der Muskulatur führt und nicht zur Zunahme des Herzminutenvolumens (e4). Während eines längeren Höhenaufenthaltes nimmt der systemische Blutdruck infolge einer zunehmenden sympathischen Aktivierung zu, in 4 500 m Höhe etwa 10 mm Hg (4, e5, e6).

Höhenkrankheiten

Man unterscheidet die akute Bergkrankheit (ABK), das Höhenhirn- (HHÖ) und das Höhenlungenödem (HLÖ). Tabelle 2 (gif ppt) gibt einen Überblick über Leitsymptome und wesentliche klinische Untersuchungsergebnisse – die angegebenen Referenzen sind Empfehlungen für ein weiterführendes Studium.

Gemeinsame Risikofaktoren sind

  • absolute Höhe
  • Aufstiegsgeschwindigkeit
  • individuelle Prädisposition und
  • mangelnde Akklimatisation (5).

Die Grafik (gif ppt) zeigt die Bedeutung dieser Determinanten für die ABK in 4 559 m Höhe.

Entscheidend für die Einschätzung des Risikos für eine der Höhenkrankheiten sind daher das Aufstiegsprofil, insbesondere die Übernachtungshöhe, und die individuelle Anfälligkeit, die nur aus der Schilderung früherer Höhenaufenthalte abgeschätzt werden kann.

Akute Bergkrankheit

Leitsymptom der akuten Bergkrankheit (ABK; „acute mountain sickness“ = AMS) (6, 7) ist der Kopfschmerz. Daneben kommen unspezifische Symptome wie Krankheitsgefühl, Schwindel, Inappetenz, Übelkeit und Schlafstörung vor.

Die akute Bergkrankheit manifestiert sich nach frühestens 4–6 Stunden oberhalb von 2 000–2 500 m. Je nach Definition der akuten Bergkrankheit und untersuchtem Kollektiv (Bergsteiger versus Touristen) beträgt die Prävalenz 8–25 % in 2 500–3 000 m und 40–60 % in 4 500 m Höhe (e7e9).

Die akute Bergkrankheit ist meist nach der ersten Nacht in einer neuen, größeren Höhe am stärksten ausgeprägt. Intensive körperliche Anstrengung begünstigt oder verstärkt sie (e10).

Bei Verzicht auf einen weiteren Höhengewinn und körperlicher Schonung verschwinden die Symptome meist innerhalb von 24–48 h. Gefährlich ist, wenn trotz Symptomen weiter aufgestiegen wird, da die akute Bergkrankheit dann in ein Höhenhirnödem (HHÖ) übergehen kann. Die Pathophysiologie ist nicht geklärt.

Die akute Bergkrankheit ist meist mit einer ausgeprägteren Hypoxämie assoziiert, die durch eine geringere Steigerung der Atmung und eine Beeinträchtigung des Gasaustausches durch ein interstitielles Lungenödem bedingt sein könnte (e11). Da die Symptome Migräne-ähnlich sind, wird eine Aktivierung des trigemino-vaskulären Systems als Ursache der Beschwerden diskutiert (e12, e13).

Mehrere Schädel-MRT-Untersuchungen (MRT, Magnetresonanztomographie) haben gezeigt, dass bei akuter Bergkrankheit keine relevante Gehirnschwellung vorliegt (8, e14, e15).

Höhenhirnödem

Meist gehen dem Höhenhirnödem (HHÖ; „high altitude cerebral edema“, HACE) (9) ABK-Symptome wie therapierefraktäre Kopfschmerzen und Erbrechen voraus. Die Abwesenheit von Symptomen der akuten Bergkrankheit schließt aber ein Höhenhirnödem nicht aus. Es kommt fast ausschließlich nach mindestens 48-stündigem Aufenthalt in Höhen > 4 000 m vor. Die Prävalenz wird in 4 000–5 000 m auf 0,5–1 % geschätzt. Leitsymptome sind eine Rumpfataxie mit Gehunfähigkeit und/oder Bewusstseinsstörungen, die innerhalb von Stunden in ein Koma übergehen können (10). Die arterielle Sauerstoffsättigung ist bezogen auf die Höhe sehr tief (mindestens < 20 % des höhenspezifischen Normalwertes). Betroffene haben meist Fieber. Ohne adäquate Therapie ist der Verlauf letal. Der Tod durch Einklemmung des Hirnstammes als Folge der Hirnschwellung kann innerhalb von 24 h nach Erkrankungsbeginn eintreten. Bei Patienten, die ein Höhenhirnödem überlebt haben, findet man im cMRT Mikroblutungen im Bereich des Corpus callosum (11).

Höhenlungenödem

Ein frühes Symptom eines Höhenlungenödems (HLÖ; „high altitude pulmonary edema“ = HAPE) (12) ist ein übermäßiger Leistungsverlust während des Aufstieges, oft begleitet von Dyspnoe und zunächst trockenem Husten.

Unbehandelt kommt es bei Verbleib in der Höhe, in der die ersten Symptome aufgetreten sind oder wenn gar weiter aufgestiegen wird, zu Ruhedyspnoe, Orthopnoe, blutigem Sputum, Zyanose und rasselnder Atmung. Wenn eine schwere Hypoxämie besteht, führt diese auch zu einem konkomittierenden Höhenhirnödem. Das Höhenlungenödem entwickelt sich meist nach sehr raschem Aufstieg in Höhen > 4 000 m in einem Zeitraum von 48–72 Stunden (e16). Nach fünf Tagen tritt in der Regel in der Höhe, an die man akklimatisiert ist, kein Höhenlungenödem mehr auf.

Die Prävalenz des Höhenlungenödems hängt entscheidend von Aufstiegsgeschwindigkeit, der erreichten Höhe und der individuellen Anfälligkeit ab (e17), wie Tabelle 3 (gif ppt) zeigt. Eine wahrscheinlich genetisch bedingte überschießende und inhomogene pulmonal-arterielle Vasokonstriktion in Hypoxie ist der entscheidende pathogenetische Faktor (13).

Wenn eine Lungenödem in geringer Höhe < 3 000 m auftritt, muss nach vorbestehenden Erkrankungen wie (latente) Linksherzinsuffizienz, Lungenembolie oder einseitig fehlender Pulmonalarterie (e18) gesucht werden.

Prophylaxe der Höhenkrankheiten

Nichtmedikamentöse Prophylaxe

Die sinnvollste Prophylaxe ist ein langsamer Höhengewinn. Bei Anfälligkeit für ein Höhenhirnödem und Hirnlungenödem sollte die Übernachtungshöhe oberhalb von 2 500 m um maximal 300–350 m pro Tag gesteigert werden (e17). Bei ABK-Anfälligkeit werden 400–500 m pro Tag oberhalb von 2 500 m bei Trekkings mit Zielhöhen bis 5 000 m gut toleriert. In den Alpen ist es beinahe die Regel, dass bei Übernachtungshöhen bis 3 500 m schnell und oft passiv aufgestiegen wird (zum Beispiel mit Bergbahnen oder anderen Verkehrsmitteln). In dieser Höhe sind die Symptome der akuten Bergkrankheit meistens mild. Dennoch sollten Personen mit Anfälligkeit für die akute Bergkrankheit und Hirnlungenödem solche schnellen Aufstiege vermeiden. Wenn Höhen > 4 000 m angestrebt werden, ist ein mehrtägiger Anstieg empfehlenswert. Alternativ können Touren in mittleren Höhen zur Vorakklimatisation durchgeführt werden: Vor einem Trekking im Himalaya mit einem schnellen Anstieg von 3 500 m auf 5 000 m kann ein vorhergehender Aufenthalt in der Alpenregion mit Übernachtungen in möglichst hohen Regionen hilfreich sein. Kürzere Aufenthalte in Hypoxie – zum Beispiel tägliches Training in meist normobarer, (durch Beimengung von Stickstoff in die Atemluft bewirkte) Hypoxie wie von spezialisierten Fitness-Studios angeboten – reichen nicht aus, um bei raschem Aufstieg in Höhen > 4 000 m einen Schutz vor Höhenkrankheiten zu bieten (14).

Medikamentöse Prophylaxe

Eine medikamentöse Prophylaxe sollte erwogen werden, wenn bei bekannter Anfälligkeit keine Möglichkeit eines langsamen Aufstieges oder einer Vorakklimatisationsperiode gegeben ist.

Zur Wirksamkeit der medikamentösen Prophylaxe gibt es zahlreiche placebokontrollierte, prospektive Studien bei akuter Bergkrankheit und Höhenlungenödem, nicht jedoch zum Höhenhirnödem. Bislang sind hierzu keine Cochrane-Reviews erschienen.

Die Wirksamkeit von Azetazolamid (2 × 250 mg/Tag) zur Prophylaxe der akuten Bergkrankheit ist durch viele placebokontrollierte Doppelblindstudien belegt (15, 16, e19), auch wenn eine Metaanalyse (e20), die auf heftige Kritik stieß, zum Schluss kam, dass eine Dosis von 750 mg/Tag wirksamer sein soll. Azetazolamid führt über eine vermehrte renale Bicarbonatausscheidung zu einer azidose-getriggerten Hyperventilation mit Erhöhung der Sauerstoffsättigung (e21, e22). Nebenwirkungen sind Kribbelparästhesien und eine gestörte Geschmacksempfindung von kohlensäurehaltigen Getränken. Auch Dexamethason in der Dosierung 2–3 × 4 mg/Tag (oder die Äquivalenzdosis eines anderen Steroids) kann zur Prophylaxe der akuten Bergkrankheit eingesetzt werden (e23, e24) – aufgrund der Steroidnebenwirkungen nur bei Azetazolamid-Unverträglichkeit. Bei einer Therapiedauer > 5 Tage sollten die Steroide ausgeschlichen werden. Da das Höhenhirnödem meist aus einer progredienten akuten Bergkrankheit hervorgeht, ist die Prävention der akuten Bergkrankheit gleich der eines Höhenhirnödems. In der Prophylaxe des Höhenlungenödems wirken pulmonal-arterielle Blutdrucksenker. Am besten etabliert ist hier Nifedipin (17) (60 mg retard/Tag in 2 oder 3 Dosen). Daneben können auch PDE-5-Esterase-Inhibitoren wie Tadalafil (18) (2 × 10 mg/Tag) eingesetzt werden. Auch Dexamethason (2 × 8 mg/Tag) kann das Auftreten eines Höhenlungenödems verhindern, wenn damit mindestens 24 h vor Höhenexposition begonnen wird (18).

Therapie der Höhenkrankheiten

Die Verbesserung der Sauerstoffzufuhr steht im Vordergrund. Erreicht wird dies durch Abstieg, zusätzliche Gabe von Sauerstoff oder durch Erhöhung des atmosphärischen Druckes in portablen Drucksäcken (19). Bei ersten Hinweisen auf Höhenhirnödem oder Hirnlungenödem muss immer sofort abgestiegen werden. Ist dies wegen der Schwere der Symptome nicht möglich, sollte eine Besserung der Beschwerden durch eine medikamentöse Therapie zum Abstieg genutzt werden, bis sich die Symptomatik deutlich bessert. Dazu ist in der Regel ein Abstieg um mindestens 1 000 m erforderlich. Leichte Symptome der akuten Bergkrankheit verschwinden unter Einhaltung eines Ruhetages und einer symptomatischen Therapie meist innerhalb von 24–48 h. Ist ein weiterer Höhengewinn vorgesehen, sollten die Symptome annähernd vollständig abgeklungen sein, bevor wieder aufgestiegen wird, da sonst der Übergang in ein Höhenhirnödem droht. Tabelle 4 (gif ppt) gibt einen Überblick zur medikamentösen Therapie der Höhenkrankheiten. Steroide sind indiziert bei schwerer akuter Bergkrankheit (20) und beim Höhenhirnödem – in der Akutbehandlung des Höhenlungenödems wirken sie nicht (e25, e26). Bei Aufenthalten in großen Höhen, in denen aufgrund der fehlenden Infrastruktur ein Abtransport nicht sofort möglich sein könnte, gehören nach Ansicht der Autoren Dexamethason und Nifedipin in den Rucksack des höhenmedizinisch ausgebildeten Bergführers.

Beratung

Eine höhenmedizinische Beratung beinhaltet:

  • die Abschätzung des Risikos für Höhenkrankheiten
  • das Erkennen kardiopulmonaler Grunderkrankungen und die Einschätzung deren Bedeutung für eine Höhenexposition
  • die Beurteilung der Leistungsreserve im Hinblick auf Höhe und geplante Aktivität
  • die Information der Patienten über Höhenkrankheitssymptome und deren Behandlung.

Zu beachtende Risikoprofile sind im Kasten (gif ppt) aufgeführt.

Höhenprofil

Zur Risikostratifizierung lässt man sich am besten ein Aufstiegsprofil erstellen, aus dem die durchschnittliche und die tägliche Höhendifferenz (bezogen auf die Übernachtungshöhe) sowie die Zielhöhe hervorgehen. Ferner sollten das Ausmaß der körperlichen Belastung (vorgesehene Etappendauer in Abhängigkeit von der Höhe), topografische Besonderheiten (Hochebenen, Überquerung von Pässen) im Hinblick auf Abstiegsmöglichkeiten sowie die medizinische Infrastruktur der Region geklärt werden. Die Einteilung der Höhenlagen in Tabelle 1 ist so gewählt, dass sich hieraus praktische Hinweise auf das Gefährdungspotenzial bezüglich verschiedener Höhen ergeben (3).

Abklärung der Voraussetzungen

Folgende Punkte sollten überprüft werden, damit abgeschätzt werden kann, ob der Patient über die Voraussetzungen für die geplante Unternehmung verfügt.

Vorbestehende Krankheiten – Insbesondere gilt es, kardiopulmonale Krankheiten, die in der Höhe dekompensieren könnten, zu erkennen. Empfehlungen für Patienten mit häufig vorkommenden Erkrankungen sind im Kasten zusammengefasst. Diese Ergebnisse sind aus kürzlich erschienenen Publikationen (4, 2123), denen Interessierte weitere Informationen entnehmen können. In der Literatur findet man nur wenige prospektive Studien (e27e49) zur Höhentoleranz bei vorbestehenden Erkrankungen, so dass diese Empfehlungen meist auf Expertenmeinungen beruhen.

Grundsätzlich tolerieren kardiopulmonal erkrankte Patienten, die oligo- oder asymptomatisch, stabil und adäquat behandelt sind, moderate Höhen gut, so dass bei unveränderter körperlicher Aktivität und ausreichender Leistungsreserve meist keine neuen medizinischen Probleme gegenüber dem Tiefland auftreten sollten. Die Patienten sollten sich körperlich schonen bis die Sauerstoffversorgung durch die Akklimatisation relevant verbessert ist, was in moderater Höhe nur 2–3 Tage dauert. Dies gilt auch für Skifahrer, die sich nur tagsüber zum Skifahren in 2 000–3 000 m aufhalten. Die Übernachtungshöhe sollte oberhalb 2 000 m nur um 300–400 m/d erhöht werden.

Da es zu Höhenexpositionen > 3 000 m bei vorbestehenden Erkrankungen kaum klinische Studien gibt und zahlreiche Variablen bezüglich Krankheit und Höhenphysiologie zu berücksichtigen sind, empfehlen die Autoren, solche Patienten zur Beratung an Spezialisten mit profunden Kenntnissen auf diesem Fachgebiet zu verweisen.

Beurteilung der Leistungsfähigkeit – Oft kann aufgrund der Sportanamnese unter Berücksichtigung der höhenbedingten Leistungsminderung geklärt werden, ob die Leistungsfähigkeit für die geplante Unternehmung ausreicht – die Reduktion der VO2max in Abhängigkeit der Höhe wurde bereits erwähnt. Grundsätzlich gilt, wer in den Alpen zwischen 2 500 und 3 000 m beschwerdefrei mehrstündige Wanderungen in üblicher Zeit unternehmen kann, wird solche Belastungen auch eine Etage höher beim Trekking – vielleicht etwas langsamer – bewältigen. Wenn Verdacht auf eine ungenügende Leistungsfähigkeit besteht, insbesondere bei kardiopulmonal erkrankten Patienten, ist eine Spiroergometrie nötig zur Objektivierung der Leistungsfähigkeit und zur Beurteilung, ob eine krankheitsbedingte Leistungslimitierung vorliegt.

Beurteilung der Gefährdung durch Höhenkrankheiten

Da eine große interindividuelle Variabilität bezüglich der Anfälligkeit für Höhenkrankheiten besteht, wurden viele Versuche unternommen, anfällige Personen durch Testung in akuter Hypoxie zu erfassen (e50e52). Leider ist es nicht möglich, durch Messung der Ventilation, der Herzfrequenz, der Blutgase oder des Lungenarteriendrucks in akuter Hypoxie anfällige Menschen mit genügender Sensitivität und Spezifität zu identifizieren (24). Keiner der gelegentlich empfohlenen Tests wurde in einer prospektiven Untersuchung validiert, mit Ausnahme der Lungenarteriendruckmessung, die eine ungenügende Sensitivität zur Identifikation von Höhenlungenödem-anfälligen Personen zeigte (eigene, noch nicht publizierte Daten). Deshalb gilt weiterhin, dass der beste Prädiktor das Befinden während einer bezüglich Vorbereitung, Aufstiegsgeschwindigkeit und Endhöhe vergleichbaren Exposition ist. Wenn diese Informationen nicht zur Verfügung stehen, sollte so aufgestiegen werden, dass keine Symptome der Höhenkrankheiten auftreten, beziehungsweise bei Symptomen die Möglichkeit für die Einschaltung von Ruhetagen besteht. Es wurde gezeigt, dass selbst Höhenlungenödem-anfällige Patienten beschwerdefrei bleiben, wenn sie ab einer Höhe von 2 000 m im Durchschnitt 300–350 m pro Tag aufsteigen (e16). Nichtanfällige Personen tolerieren 400–500 m pro Tag (e53). Wenn die Endhöhe über 5 000–6 000 m liegt, soll langsamer aufgestiegen werden – wenn vorakklimatisiert wurde, sind wesentlich raschere Aufstiege möglich.

Eine medikamentöse Prophylaxe kann dann erwogen werden, wenn die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von akuter Bergkrankheit oder Höhenlungenödem groß ist, das heißt bei unbekannter Anfälligkeit und schnellem Aufstieg (zum Beispiel Kilimandscharo-Besteigung in 4–5 Tagen) oder wenn bei bekannter Anfälligkeit ein relativ schneller Anstieg unumgänglich ist. Eine Prophylaxe des Höhenlungenödems mit pulmonalen Vasodilatatoren sollte nur verordnet werden, wenn die Anamnese ein Höhenlungenödem aufweist.

Information über Höhenkrankheiten

Die Höhenreisenden sollten über gute Kenntnisse bezüglich Höhenkrankheiten und Verhaltensregeln beim Auftreten von Symptomen verfügen. Diese Informationen findet man in entsprechenden Büchern oder auch auf der Homepage verschiedener höhenmedizinischer Gesellschaften, wie zum Beispiel dem Mountain Medicine Information Center (www.ismmed.org). Für Ärzte besteht die Möglichkeit, sich in höhenmedizinischen Kursen, die von der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention (DGSP) in Zusammenarbeit mit der Abteilung Sportmedizin der Universität Heidelberg (http://ams-die-akademie.de) oder von der Deutschen Gesellschaft für Berg und Expeditionsmedizin (www.bexmed.de) angeboten werden, in Höhenmedizin weiterzubilden und ein Diplom zu erwerben, das von der International Society for Mountain Medicine (ISMM) lizenziert ist.

Interessenkonflikt
Dr. Schommer erklärt, dass kein Interessenkonflikt besteht.

Prof. Bärtsch wurde für Vorträge honoriert von den Firmen Boehringer Ingelheim und MSD. Ferner bekam er Sachmittel und Geräte für Forschungsprojekte von den Firmen Geratherm, Actelion, Lilly, Boehringer Ingelheim und Viasys.

Manuskriptdaten
eingereicht: 1. 6. 2011, revidierte Fassung angenommen: 8. 9. 2011

Anschrift für die Verfasser
Dr. med. Kai Schommer
Medizinische Universitätsklinik Heidelberg,
Innere Medizin VII: Sportmedizin
Im Neuenheimer Feld 410, 69120 Heidelberg
kai.schommer@med.uni-heidelberg.de

Summary

Basic Medical Advice for Travelers to High Altitudes

Background: High altitude travel, for mountain climbing, trekking, or sightseeing, has become very popular. Therefore, the awareness of its dangers has increased, and many prospective travelers seek medical advice before setting forth on their trip.

Methods: We selectively searched the literature for relevant original articles and reviews about acclimatization to high altitude and about high altitude related illnesses, including acute mountain sickness (AMS), high altitude cerebral edema (HACE), and high altitude pulmonary edema (HAPE) (search in Medline for articles published from 1960–2010).

Results: High altitude related illnesses are caused by hypoxia and the resulting hypoxemia in otherwise healthy persons who travel too high too fast, with too little time to become acclimatized. The individual susceptibility to high altitude related illness is a further risk factor that can only be recognized in persons who have traveled to high altitudes in the past. In an unselected group of mountain climbers, 50% had AMS at 4500 meters, while 0.5–1% had HACE and 6% had HAPE at the same altitude. Persons with preexisting illnesses, particularly of the heart and lungs, can develop symptoms of their underlying disease at high altitudes because of hypoxia. Thus, medical advice is based on an assessment of the risk of illness in relation to the intended altitude profile of the trip, in consideration of the prospective traveler’s suitability for high altitudes (cardiopulmonary performance status, exercise capacity) and individual susceptibility to high altitude related illnesses, as judged from previous exposures. The symptoms and treatment of high altitude related illnesses should be thoroughly explained.

Conclusion: An understanding of the physiology of adaptation to high altitudes and of the pathophysiology and clinical manifestations of high altitude related illnesses provides a basis for the proper counseling of prospective travelers, through which life-threatening conditions can be prevented.

Zitierweise
Schommer K, Bärtsch P: Basic medical advice for travelers to high altitudes. Dtsch Arztebl Int 2011; 108(49): 839–48. DOI: 10.3238/arztebl.2011.0839

@Mit „e“ gekennzeichnete Literatur:
www.aerzteblatt.de/lit4911

The English version of this article is available online:
www.aerzteblatt-international.de

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    Badran, Haitham; Kolb, Christof
  • Kritische Anmerkungen
    Dtsch Arztebl Int 2012; 109(25): 445-6; DOI: 10.3238/arztebl.2012.0445b
    Küpper, Thomas; Gieseler, U.; Löllgen, Herbert
  • Schlusswort
    Dtsch Arztebl Int 2012; 109(25): 446; DOI: 10.3238/arztebl.2012.0446
    Bärtsch, Peter; Schommer, Kai

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