ArchivDeutsches Ärzteblatt24/1998Allgemeinärzte für eigenen Honoraranteil

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Allgemeinärzte für eigenen Honoraranteil

Clade, Harald

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LNSLNS KÖLN. Falls bis Ende 1998 die in § 73 SGB V seit dem 1. Januar 1993 geltende Gliederung der ambulanten Versorgung in einen haus- und einen fachärztlichen Bereich nicht umgesetzt wird und keine flankierenden Maßnahmen zur Stärkung der Hausärzte eingeleitet werden, besteht der Berufsverband der Allgemeinärzte Deutschlands - Hausärzteverband e.V. - (BDA) auf einer eigenständigen HausarztKassenärztlichen Vereinigung. Dies beschloß die Delegiertenversammlung Mitte Mai.
Zudem plädiert der BDA für einen eigenen Honoraranteil für hausärztlich tätige Ärzte. Den bisherigen Ansatz zur Weiterentwicklung des EBM durch die Kassenärztliche Bundesvereinigung lehnt er ab. Das differenzierte Leistungsspektrum und die Versorgungsqualität der Hausärzte müßten besser berücksichtigt werden.
BDA-Bundesvorsitzender Dr. med. Klaus-Dieter Kossow hat im Hinblick auf den neu zu regelnden EBM eine Mindestvergütung für Hausärzte gefordert und einen Quartalfallwert zwischen 120 und 150 DM als "angemessen" bezeichnet. HC

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