ArchivDeutsches Ärzteblatt51-52/2011Claudia Spies: Herzenssache: Nachwuchs

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Claudia Spies: Herzenssache: Nachwuchs

Dtsch Arztebl 2011; 108(51-52): A-2777 / B-2319 / C-2287

Richter-Kuhlmann, Eva

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Claudia Spies, Foto: Charié
Claudia Spies, Foto: Charié

Der Fakultätsrat der Charité – Universitätsmedizin Berlin hat jetzt nach der Dekanin Prof. Dr. med. Annette Grüters-Kieslich eine weitere Frau an die Spitze der akademischen Verwaltung gewählt: Prof. Dr. med. Claudia Spies (50), Leiterin des Centrums für Anästhesiologie, OP-Management und Intensivmedizin. Spies übernimmt das Amt von Prof. Dr. med. Manfred Gross und ist ab sofort Prodekanin für Studium und Lehre.

„In meiner neuen Funktion möchte ich die Weiterentwicklung aller Studiengänge der Charité, insbesondere des Modellstudiengangs Humanmedizin, voranbringen“, erklärte die frisch ernannte Prodekanin. Dabei liegt Spies besonders am Herzen, die Motivation der Studierenden, Arzt werden zu wollen, über deren gesamtes Studium hinweg zu erhalten. „Bei ihrem Ziel, sich klinisch und wissenschaftlich zu engagieren, möchte ich sie gemeinsam mit dem Team des Geschäftsbereichs Lehre, einem neu eingerichteten Board für Lehre, den Kommissionen und Ausschüssen sowie der Dekanin und dem Vorstand unterstützen“, betonte sie im Gespräch mit dem Deutschen Ärzteblatt.

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Darauf, welches Curriculum mit welchen Lehr- und Prüfungsformaten am Ende einen guten Arzt ausmacht, will sich Spies jedoch nicht festlegen. Der Berliner Modellstudiengang sei aber hervorragend geeignet, interdisziplinäre Lehre zu realisieren und dem Wunsch der Studierenden nach frühen praktischen Erfahrungen zu entsprechen. Handlungsbedarf sieht die Prodekanin bundesweit bei der Weiterentwicklung von verlässlichen Prüfungsformaten sowie bei der Qualifikation der Lehrenden. Eva Richter-Kuhlmann

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