VARIA: Wirtschaft - Aus Unternehmen

Dermatologie bei Asche

Korzilius, Heike

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LNSLNS Mit Beginn dieses Jahres hat das Hamburger Pharmaunternehmen Asche AG das Geschäftsfeld Dermatologie der Berliner Schering AG übernommen. Mit der Übernahme ist die 100prozentige ScheringTochter Asche, die bereits über einen eigenen Dermatologiebereich verfügte, zum drittgrößten DermatikaAnbieter im deutschen Markt avanciert.
Dr. Klaus Scholz, der Ende letzten Jahres Prof. Herms im Vorstand ablöste, rechnet durch die Zusammenlegung der Geschäftsbereiche für 1998 mit einem Umsatz in der Dermatologie von rund 69 Millionen DM. Ziel der Übernahme sei eine flächendeckende Betreuung von Dermatologen, dermatologisch tätigen Hausärzten und Apothekern. Erst das Zusammenlegen beider Außendienste ermögliche dies. Die Bereiche Forschung und Entwicklung sind jedoch bei der Schering AG angesiedelt.
Mit dem Übergang der Schering-Dermatologie zu Asche habe sich das Unternehmen zudem eine neue Struktur geschaffen, sagte Scholz weiter. Asche habe zwei eigenverantwortliche Geschäftseinheiten gegründet. Zu der Einheit Therapeutika gehöre neben der Dermatologie der Bereich Magen/Darm. Die zweite Einheit Gynäkologie umfasse die Bereiche orale Kontrazeption und Hormonersatztherapie. Beide Geschäftseinheiten verfügten über einen eigenen Außendienst, eine Marketing-Abteilung, eine Medizinisch-Wissenschaftliche Abteilung und alle sonstigen Servicefunktionen. Angesichts der Trends im Gesundheitswesen, immer mehr Präparate aus der Verschreibungspflicht herauszunehmen, will das Unternehmen das Selbstmedikationsgeschäft künftig ausbauen. Sein Anteil am Asche-Geschäft beträgt derzeit 17 Prozent. Mit 436 Mitarbeitern erwartet Asche für 1998 einen Umsatz von rund 210 Millionen DM. Gegenwärtig ist Asche hauptsächlich im deutschen Markt tätig. HK
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