PREISE

Verleihungen

Dtsch Arztebl 2012; 109(4): A-158 / B-146 / C-146

EB

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Erhard Schmidt, David Vöhringer, Klaus Cichutek, Manfred Pusdrowski und Frieder Gebhardt (von links). Foto: Paul-Ehrlich-Institut
Erhard Schmidt, David Vöhringer, Klaus Cichutek, Manfred Pusdrowski und Frieder Gebhardt (von links). Foto: Paul-Ehrlich-Institut

Langener-Wissenschaftspreis – verliehen vom Paul-Ehrlich-Institut zusammen mit den Stadtwerken Langen und der Stadt Langen, Dotation: 10 000 Euro, gestiftet von den Stadtwerken Langen, an Prof. Dr. David Vöhringer, Leiter der infektionsbiologischen Abteilung des Universitätsklinikums Erlangen. Er erhielt den Preis, weil er sich erfolgreich mit der Rolle von eosinophilen und basophilen Granulozyten bei der Immunantwort beschäftigt, insbesondere bei der Abwehr von Helminthen und bei der Allergieentstehung. Seine Forschungsergebnisse sind ein wichtiger Schritt in Richtung eines besseren Verständnisses der Vorgänge, die zu Allergien führen und damit auch in Richtung neuer Therapieansätze zu deren Behandlung.

Agasthiar Award – verliehen von der Indian Society of Nuclear Medicine an Prof. Dr. Richard P. Baum, Chefarzt der Klinik für Nuklearmedizin/PET-Zentrum der Zentralklinik Bad Berka. Die indische Fachgesellschaft würdigt damit die langjährigen Forschungen von Baum auf dem Gebiet der Nuklearmedizin. Der Experte für die Diagnostik und Therapie von verschiedenen Krebsarten (Theranostics) behandelt in seiner Klinik mehrere Tausend Patienten pro Jahr.

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Richard P. Baum, Foto: Zentralklinik Bad Berka GmbH
Richard P. Baum, Foto: Zentralklinik Bad Berka GmbH

Karl-Storz-Telemedizinpreis – verliehen von der Deutschen Gesellschaft für Telemedizin an das Konsortium Partnership for the Heart. Prof. Dr. Friedrich Köhler, Leiter des Zentrums für vaskuläre Telemedizin an der Charité – Universitätsmedizin Berlin nahm den mit 5 000 Euro dotierten Preis entgegen. Ziel des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie geförderten Projektes war die Entwicklung eines Remote Patient Monitoring Systems inklusive einer elektronischen Patientenakte zur telemedizinischen Mitbetreuung von Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz. Konsortialpartner des Projekts sind die Charité – Universitätsmedizin Berlin, Bosch-Healthcare, der Telemedizinhersteller Aipermon, der eHealth Softwareanbieter InterComponentWare, die Deutsche Telekom, die Barmer-GEK und die Bosch-BKK.

Johannes-Brodehl-Preis – verliehen von der Gesellschaft für Pädiatrische Nephrologie, Dotation: 8 000 Euro, gestiftet von der Firma Novo Nordisk, an Dr. med. Jutta Gellermann, Berlin. Sie wurde für die Durchführung der multizentrischen GPN-Studie zum Vergleich der Cyclosporintherapie versus Mycophenolat-Mofetil-Therapie in der Behandlung des häufig rezidivierenden steroidsensiblen nephrotischen Syndroms gewürdigt. EB

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