ArchivDeutsches Ärzteblatt3/1996Einkommen: Sind wir eine Bananenrepublik?

SPEKTRUM: Leserbriefe

Einkommen: Sind wir eine Bananenrepublik?

Kools, D.

Zur wirtschaftlichen Situation der niedergelassenen Ärzte
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS Ich kann und möchte die jahrelange Diskussion über die Verteilung des Geldtopfes nicht mehr anhören!
Dieser bewußte Betrug am Patienten ("kein Qualitätsverlust") und das willentlich hervorgerufene einander "Abschlachten" der verschiedenen Arztgruppen, um einen größeren Teil des Kuchens zu erhalten, ist schlimmer als pervers. Sind wir denn in einer Bananenrepublik?
Ich muß mich verdammt nochmal auch noch Seminaren unterziehen, in denen man trainiert wird, wie man die Gebührenkuh (gleich früherer Patient) am besten ausmelken kann: zum Beispiel Sprechstunden am Samstag, Visiten nach 20.00 Uhr, Umbenennen meiner Chirurgischen Praxis Þ praktischer Arzt und mehr von diesem Unsinn.
Wir niedergelassenen Ärzte verdienen es aber nicht besser! Wir lassen uns alles gefallen und meckern hinterher!
Lösung: Alle sollen die KV-Zulassung mit Dank an die KVen zurückgeben, der Patient bekommt eine Rechnung, so wie für jede Dienstleistung, und darf sich damit bei seiner Krankenkasse herumschlagen. Und: jawohl, Kollegen, vielleicht bekommen Sie einen Monat keine Abschlagszahlung . . . Dr. W. H. D. Kools, (noch) Chirurg, zukünftiger Frittenbudenbesitzer, Dormagener Straße 45, 50129 Bergheim
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema

Stellenangebote