ArchivDeutsches Ärzteblatt16/1996Farbdrucke von der Rolle

VARIA: Technik für den Arzt

Farbdrucke von der Rolle

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LNSLNS Farb-Ultraschall, Endoskopie, Mikroskopie, Radiologie und andere medizinische Anwendungsbereiche sind heute ohne Drucker nicht mehr vorstellbar. Mitsubishi bietet als erster Hersteller Farbdrucker an, die Druckpapier von der Rolle verarbeiten. Das gab es bisher nur bei Schwarzweiß-Druckern: das Papier der Thermosublimationsdrucker kommt aufgerollt in den Printer. Die neue Printergeneration verarbeitet nicht mehr Einzelblätter, vielmehr ermöglicht eine neu entwickelte Mechanik, das Druckpapier in Rollenform zu verarbeiten. Die Rolltype-Technologie, so nennt der Hersteller seine neue Technologie, bringt beachtliche Vorteile mit sich. Dadurch, daß ein Bild normal oder auf der Papierrolle um 90 Grad gedreht ausgedruckt werden kann, ergeben sich zwei verschiedene Papierformate. Das Standardformat (S) mit der maximalen Bildgröße von 100 mal 75 Millimeter entspricht ungefähr einem herkömmlichen A6-Print – benötigt im Vergleich aber nur rund ein Drittel der Druckzeit und liegt bei den Verbrauchskosten bis zu 40 Prozent niedriger. Zusätzlich steht das größere L-Format zur Verfügung, es kann mit einer maximalen Bildgröße von 130 mal 98 Millimeter dem A5-Format schon fast Konkurrenz machen. Mitsubishi bietet Druckpapier und zwei Farbträgerfolien für Normal- und Großformat separat an. Der Formatwechsel läßt sich bequem durchführen, das Gerät erkennt automatisch die unterschiedlichen Formate. Gleichermaßen wurde ein neuer Thermokopf entwickelt, 1 216 Elemente sorgen für eine Auflösung von 309 dpi. Vor dem Ausdruck lassen sich Farbanteile, Kontrast und Helligkeit individuell anpassen, und zwar für das im Bildspeicher festgehaltene Bild und das Ausgangssignal. Es ist demzufolge möglich, eine optimale Übereinstimmung zwischen Monitorbild und Ausdruck zu erreichen. Unterschiedliche Mehrfachdrucke sind möglich, auf einem einzigen Print können zum Beispiel vier unterschiedliche endoskopische Ansichten dargestellt werden. Eine Stroboskop-Funktion erlaubt das automatische Drucken in wählbaren Intervallen. So ist es im Laborbereich möglich, über mehrere Tage mit einzelnen Prints die Entwicklung einer Zellkultur zu dokumentieren. Hersteller: Mitsubishi, 40880 Ratingen orb
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