ArchivDeutsches Ärzteblatt16/1996Ausstellung und Tagung in Dresden: 200 Jahre Homöopathie

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Ausstellung und Tagung in Dresden: 200 Jahre Homöopathie

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LNSLNSLNSLNS Vom 16. bis 18. Mai 1996 wird in Dresden getagt und gefeiert. Der Deutsche Zentralverein homöopathischer Ärzte e.V. (DZVhÄ) lädt seine Mitglieder und alle, die Interesse an der Homöopathie haben, zu seiner 147. wissenschaftlichen Tagung nach Dresden ein. Der Tagungsort Dresden ist mit Bedacht gewählt worden. Der Begründer der Homöopathie, Dr. Samuel Hahnemann (1755 bis 1843), wurde nämlich nördlich von Dresden geboren. In Dresden lebte und arbeitete Hahnemann von 1784 bis 1789. Hahnemann war als Gerichtsarzt in der sächsischen Metropole tätig, auch beaufsichtigte er in dieser Zeit die Krankenhäuser der Stadt. Doch noch mehr Gründe sprechen für Dresden. Am 16. Mai wird im Deutschen Hygiene-Museum in Dresden eine in Kooperation mit dem Institut der Geschichte der Medizin der Stuttgarter Robert-Bosch-Stiftung vorbereitete Ausstellung zur Homöopathie eröffnet. Sie steht unter dem Titel: "1796 bis 1996: Homöopathie – eine Heilkunde und ihre Geschichte."
Der Landesverband Sachsen des DZVhÄ hat ein vielseitiges wissenschaftliches Programm zusammengestellt. Auch wenn die Geschichte der Homöopathie im Mittelpunkt dieser Jahrestagung steht, wird doch auch der Jetzt-Zustand betrachtet und nach vorne geschaut werden. Die Darstellung der Homöopathiegeschichte des 18., 19. und 20. Jahrhunderts soll verdeutlichen, vor welchem historischen Hintergrund die Homöopathie sich entwickelte. Die Ausstellung, zu der auch ein Katalog und ein wissenschaftlicher Begleitband erscheint, wird durch ein umfangreiches Rahmenprogramm ergänzt und versteht sich als Beitrag zur Diskussion über die Rolle der Homöopathie heute.
Informationen und Anmeldung: Gesellschaft Homöopathischer Ärzte in Sachsen e.V., Dipl.-Med. Katharina Tost, Poststraße 2, 09385 Lugau, Tel 03 72 95/27 12. EB

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