PREISE

Verleihungen

Dtsch Arztebl 2012; 109(7): A-332 / B-288 / C-284

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Sonderauszeichnung – verliehen vom Wissenschaftlichen Institut für Nephrologie, Dotation: 1 200 Euro, an Priv.-Doz. Dr. med. Georg Schlieper, Universitätsklinikum Aachen. Er wurde für seine Arbeit „Circulating Nonphosphorylated Carboxylated Matrix Gla Protein Predicts Survival in ESRD“ ausgezeichnet. Aufgrund neuerer Erkenntnisse, dass ein Vitamin K-Mangel mit Gefäßverkalkungen assoziiert sein kann, hat die Arbeitsgruppe um Schlieper in dieser Arbeit erstmals Isoformen des Vitamin-K-abhängigen Verkalkungsinhibitors Matrix-Gla-Protein bei Dialysepatienten analysiert. Zudem hat die Arbeitsgruppe in einer Pilotstudie an Dialysepatienten die Auswirkungen einer sechswöchigen Vitamin-K-Supplementierung auf Vitamin-K-abhängige Proteine im Serum untersucht.

Forschungspreis – verliehen von der Walter-Schulz-Stiftung für Arbeiten zur kliniknahen Krebsforschung, vor allem der Tumorbiologie und Tumorimmunologie, Dotation: 10 000 Euro, an Priv.-Doz. Dr. med. Tim Lankisch, Oberarzt und Leiter der Endoskopie der Abteilung für Gastroenterologie, Hepatologie und Endokrinologie, Medizinische Hochschule Hannover. Der wissenschaftliche Beirat der Stiftung zeichnete damit eine in der amerikanischen Fachzeitschrift „Hepatology“ veröffentlichte Arbeit zur Erkennung von Tumoren in den Gallenwegen durch Gallensaftanalyse aus.

DGEM-Forschungsförderung – verliehen von der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin (DGEM), Dotation: 25 000 Euro, an Prof. Dr. med. Sabine Westphal, Dr. troph. Alexandra Blaik, beide Institut für Klinische Chemie und Pathobiochemie der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Dr. med. Anke Brössner, Klinik für Reproduktionsmedizin und Gynäkologische Endokrinologie der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Mit ihrem ausgezeichneten Projekt: „Gewichtskontrolle übergewichtiger Schwangerer: Effekte von Telemonitoring der Bewegung und einer Ernährungsumstellung“ wollen die Magdeburger Forscherinnen untersuchen, wie mit einer Lebensstilintervention die Gesundheitssituation der Schwangeren wirksam verbessert werden kann. Dabei werden die Teilnehmerinnen unter anderem mit einem Active-Body-Control-Programm und Telemedizin begleitet.

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Preis der Werner-Otto-Stiftung zur Förderung der medizinischen Forschung – verliehen an drei Naturwissenschaftler des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf. Den Preis für Forschung in Instituten teilen sich Dr. rer. nat. Alexander Bartelt, Institut für Biochemie und Molekulare Zellbiologie, und Dr. rer. nat. Georg Rosenberger, Institut für Humangenetik, Zentrum für Geburtshilfe, Kinder- und Jugendmedizin. Den Preis für Forschung in Kliniken empfing Dr. rer. nat. Sandra Pohl, Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin, Sektion Biochemie. Der Preis ist mit insgesamt 16 000 Euro dotiert.

Sobek-Forschungspreis und Sobek-Nachwuchspreis – verliehen von der Sobek-Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband der Deutschen Multiple-Sklerose-Gesellschaft (DMSG) und der AMSEL, Landesverband der DMSG in Baden-Württemberg. Die Dotation beträgt 100 000 Euro für den Forschungspreis und 10 000 Euro für den Nachwuchspreis. Prof. Dr. med. Ralf Gold, Direktor der Neurologischen Klinik der Ruhr-Universität Bochum, erhielt den Sobek-Forschungspreis für richtungsweisende Forschungsarbeiten zur multiplen Sklerose. Mit dem Nachwuchs-Forschungspreis wurde Priv.-Doz. Dr. med. Martin Weber, Klinik für Neurologie der Technischen Universität München, ausgezeichnet. EB

Preise Der Jung-Stiftung

Peter Herrlich
Peter Herrlich

Die Jung-Stiftung für Wissenschaft und Forschung, Hamburg, vergibt auch in diesem Jahr Auszeichnungen für herausragende wissenschaftliche Leistungen. Den Ernst-Jung-Preis, dotiert mit je 150 000 Euro, erhalten Prof. Peter Walter PhD, San Francisco/USA, und Dr. Elisa Izaurralde PhD, Tübingen.

Ausgezeichnet werden auch zwei Humanmediziner. Die Ernst-Jung-Medaille für Medizin in Gold geht an Prof. Dr. med. Peter Herrlich PhD, Jena. Sie ist mit der Möglichkeit verbunden, ein Stipendium in Höhe von 30 000 Euro für ein Jahr an einen Nachwuchswissenschaftlicher zu vergeben.

Samuel Huber, Fotos: Jung-Stiftung
Samuel Huber, Fotos: Jung-Stiftung
Den Ernst-Jung-Karriere-Förderpreis für medizinische Forschung, dotiert mit 210 000 Euro, erhält Dr. med. Samuel Huber, Hamburg. Die Auszeichnung ermöglicht Nachwuchswissenschaftlern die Rückkehr nach Deutschland, um hier für die Dauer von drei Jahren an ihren wissenschaftlichen Projekten zu arbeiten und gleichzeitig die Facharztausbildung zu vollenden.

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