ArchivDeutsches Ärzteblatt7/2012Klaus-Dieter Wurche: Noch kein Ruhestand in Sicht

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Klaus-Dieter Wurche: Noch kein Ruhestand in Sicht

Dtsch Arztebl 2012; 109(7): A-331 / B-287 / C-283

Stüwe, Heinz

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Klaus-Dieter Wurche, Foto: Archiv
Klaus-Dieter Wurche, Foto: Archiv

Den Abschied als Präsident der Ärztekammer Bremen hat Dr. med. Klaus-Dieter Wurche selbst bestimmt und Ende Januar nach gut sieben Jahren Amtszeit nicht mehr kandidiert. „Ich will langsam kürzertreten“, sagt er. Schließlich werde er im nächsten Jahr 70. Also Ruhestand? Nicht einmal der Begriff Altersteilzeit trifft zu. Zwar hat der Facharzt für Radiologie seine Chefarztposition im Klinikum Bremerhaven-Reinkenheide abgegeben, übernimmt dort aber noch Bereitschaftsdienste. Zudem arbeitet Wurche als Leitender Oberarzt an einem katholischen Krankenhaus in Bremerhaven. „Röntgenologen sind eben knapp“, sagt er fast entschuldigend.

Auch sein berufspolitisches Engagement hat Wurche keineswegs beendet. Dass er bei der Kammerwahl im Wahlbereich Bremerhaven mit Abstand die meisten Stimmen erhielt, zeigt den Rückhalt der Kollegen. Sie haben ihn wieder zum Vorsitzenden der Bezirksstelle gewählt und in den Kammervorstand, an dessen Spitze jetzt Dr. med. Heidrun Gitter steht.

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Falls gewünscht, bleibt Wurche auch auf Bundesebene aktiv. In der Bundes­ärzte­kammer sind seine Themen Weiterbildung, Europa und die Welt. Wurche, der auch französische Philologie studiert hat, leitet seit 2006 die deutsche Delegation im Ständigen Ausschuss der Europäischen Ärzte. Nicht nur zur internationalen Arbeit wurde er in jungen Jahren vom heutigen BÄK-Ehrenpräsidenten Prof. Dr. med. Karsten Vilmar motiviert. Warum sollten sich junge Ärztinnen und Ärzte überhaupt engagieren? „Weil sie dann mitbestimmen können, was mit ihnen geschieht.“ Heinz Stüwe

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