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Personalmanager vergleichen die Honorare der Honorarärzte gerne mit den Bruttogehältern der Mitarbeiter des Hauses. Unberücksichtigt bleiben meistens die hohen Kosten für krankheitsbedingte Ausfälle, Schlechterfüllung, Fortbildungskosten usw. bei den Mitarbeitern des Hauses und die Kosten für Arzt-Haftpflichtversicherungen, Krankheitsausfallversicherungen, Betriebshaftpflichtversicherungen, Vermögensschadenversicherungen, Fahrtkosten, Fortbildungskosten usw. bei den Honorarärzten. Meiner Erfahrung nach sind die Honorare der Honorarärzte immer noch viel zu niedrig kalkuliert, weil Risiken der Freiberuflichkeit gar nicht adäquat berücksichtigt sind. Und die Tatsachen „Leistung gegen Geld“ und „vollständige Haftungsübernahme“ werden von den Krankenhaus-Auftraggebern immer noch unterschätzt. Ich bin überzeugt, dass die Honorare der Honorarärzte noch deutlich steigen werden und erst in der Zukunft höher sein werden als die wirklichen Kosten der ärztlichen Mitarbeiter des Hauses.

Dr. med. Sascha Baller, M.Sc. Healthcare
Management, 69115 Heidelberg

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