ArchivDeutsches Ärzteblatt10/2012Strahlenschutz: Missverständlich
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In dem Artikel zur Novellierung der Strahlenschutz- und Röntgenverordnung sind bezüglich der im Bereich des Genehmigungsverfahrens in der medizinischen Forschung eingetretenen Neuerungen zahlreiche teilweise missverständliche . . . Angaben gemacht worden. Zwei Beispiele: Die Ethikkommission muss künftig eine Stellungnahme dazu abgeben, ob für ein Forschungsvorhaben ein zwingendes Bedürfnis besteht, nicht, wie im Artikel beschrieben, ob für das Forschungsvorhaben ein ausführliches Genehmigungsverfahren zwingend notwendig ist. Ein weiteres Beispiel ist der 20-mSv-Grenzwert. Dieser war auch vor der Novellierung bindend für gesunde Probanden und durfte für diese Gruppe nicht überschritten werden, auch nicht begründet, wie es im Artikel heißt. Neu ist hingegen, dass es für bezüglich des Forschungsvorhabens kranke Probanden diesen Grenzwert nicht mehr gibt.

Detaillierte Informationen zu diesem Thema befinden sich auf der Homepage des Bundesamtes für Strahlenschutz (http://www.bfs.de/de/bfs/dienstleitungen/forschung).

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Dr. med. Christine Klingele, Medizinische Fachreferentin, Bundesamt für Strahlenschutz, 85764 Oberschleißheim

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