ArchivDeutsches Ärzteblatt10/2012Regina Klakow-Franck: An der Spitze der Selbstverwaltung angekommen

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Regina Klakow-Franck: An der Spitze der Selbstverwaltung angekommen

Dtsch Arztebl 2012; 109(10): A-493 / B-425 / C-421

Gerst, Thomas

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Regina Klakow-Franck, Foto: Katja-Julia Fischer
Regina Klakow-Franck, Foto: Katja-Julia Fischer

Manche sind ja der Meinung, das Studium der Philosophie tauge nicht zum Broterwerb oder sei ohnehin völlig sinnlos. Dass es in der ärztlichen Selbstverwaltung und in der Gesundheitspolitik durchaus von Nutzen sein kann, auf der Grundlage eines solchen Studiums die Gedanken ordnen zu können – dies demonstriert immer wieder vorzüglich Dr. med. Regina Klakow-Franck (51), derzeit stellvertretende Hauptgeschäftsführerin der Bundes­ärzte­kammer (BÄK). Übrigens: Zu ihrer Studienzeit an der Universität zu Köln stand auch Carl von Clausewitz mit seinen strategischen Reflexionen zur Kriegsführung auf dem Lehrplan in der Philosophie.

Die Trägerorganisationen des Gemeinsamen Bundes­aus­schusses (G-BA) haben sich auf Klakow-Franck, seit 1999 Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe, als Unparteiisches Mitglied im G-BA verständigt. Ab dem 1. Juli soll sie neben Josef Hecken und Harald Deisler sechs Jahre lang das Spitzengremium der Selbstverwaltung in der GKV lenken.

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Dass Klakow-Franck neben strategischem Talent auch profunde Sachkenntnis in Themenbereichen mitbringt, die beim G-BA ganz oben auf der Agenda stehen, konnte sie bei der BÄK, wo sie seit 2001 tätig ist, unter Beweis stellen. Die zahlreichen Stellungnahmen für den G-BA zu Fragen der Qualitätssicherung verantwortet sie als zuständige Dezernentin. Zusätzlich übernahm Klakow-Franck 2008 bei der BÄK die Leitung des für die Gebührenordnung zuständigen Dezernats und absolvierte damit ein Arbeitspensum, das wenig Zeit zum Innehalten bot. Thomas Gerst

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