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Dtsch Arztebl 2012; 109(10): A-494 / B-426 / C-422

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DHD-Stipendium für Nachwuchswissenschaftler – verliehen von der Stiftung „Der herzkranke Diabetiker“ (DHD) an Dr. med. Katharina Heß, Assistenzärztin der Medizinischen Klinik für Kardiologie, Pneumologie, Angiologie und Internistische Intensivmedizin am Universitätsklinikum der Rheinisch-Westfälischen-Technischen-Hochschule Aachen. Heß hat das Stipendium für innovative Forschungsideen erhalten. Die Förderung ist mit 20 000 Euro dotiert. Erforscht werden soll, inwieweit verschiedene antidiabetische Therapieregime das prothrombotische Risiko von Patienten mit Typ-2-Diabetes beeinflussen.

Michael Krekler, Katharina Heß und Diethelm Tschöpe (von links). Foto: K. Hertrampf/Stiftung DHD
Michael Krekler, Katharina Heß und Diethelm Tschöpe (von links). Foto: K. Hertrampf/Stiftung DHD

H.-G.-Mertens-Preis – verliehen von der Deutschen Gesellschaft für Neurointensiv- und Notfallmedizin und Deutschen Gesellschaft für Neurologie, Dotation: 5 000 Euro, an Prof. Dr. med. Rainer Dziewas, Oberarzt der Klinik und Poliklinik für Neurologie des Universitätsklinikums Münster. Er erhält die Auszeichnung für seine innovative therapierelevante Forschung im Bereich der neurologischen Intensivmedizin und der allgemeinen Neurologie. Mit Hilfe magnetenzephalographischer Untersuchungen bei Schlaganfallpatienten mit Dysphagie konnte Dziewas nachweisen, dass sowohl eine Reduktion der ipsiläsionalen als auch der kontraläsionalen schluckaktbezogenen Hirnaktivität vorliegt. Möglicherweise lässt sich diese Erkenntnis in Zukunft auch therapeutisch nutzen, indem stimulatorisch interveniert wird.

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Lilly-Quality-of-Life-Preis – verliehen von der Firma Lilly-Pharma, Dotation: insgesamt 10 000 Euro. Ausgezeichnet wurde Prof. Dr. rer. nat. habil. Andreas Hinz, Abteilung für Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie, Universität Leipzig, für eine erstmals individualisierte Betrachtung einer Gruppe von urologischen Krebspatienten für Aufschlüsse über eine mögliche Änderung der Bewertungsmaßstäbe der Patienten im Krankheitsverlauf. Geehrt wurde auch Priv.-Doz. Dr. Anne Karow, Zentrum für interdisziplinäre Suchtforschung, Universität Hamburg, für eine Therapiestudie zur gesundheitsbezogenen Lebensqualität bei Patienten mit schwerer und langjähriger Opioidabhängigkeit. Ebenfalls ausgezeichnet wurde Prof. Dr. Nicole von Steinbüchel, Leiterin Abteilung Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie, Universität Göttingen, und ein multidisziplinäres Team von Schädelhirntrauma-Experten für die Arbeit zur Entwicklung des Quality-of-Life-after-Brain-Injury-Fragebogens. Mit diesem soll ermittelt werden, wie Personen nach einem Schädelhirntrauma ihr Wohlbefinden und ihre Lebensqualität beurteilen. EB

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